Agro-Ausbildungswerkstatt Bad Essener Federkernhersteller setzt auf eigenen Nachwuchs

Von pm

Das im Wittlager Gewerbegebiet  ansässige Unternehmen Agro International hat eine eigene Ausbildungswerkstatt eröffnet. Das Foto zeigt von links Swetlana Schro (Personalleiterin, Ausbildungskoordinatorin), Uwe Schleibaum (Ausbilder Mechanik), Domenic Wagenleitner (Ausbilder Elektrik), Tim Darboven (Leiter Technischer Service)). Foto: AgroDas im Wittlager Gewerbegebiet ansässige Unternehmen Agro International hat eine eigene Ausbildungswerkstatt eröffnet. Das Foto zeigt von links Swetlana Schro (Personalleiterin, Ausbildungskoordinatorin), Uwe Schleibaum (Ausbilder Mechanik), Domenic Wagenleitner (Ausbilder Elektrik), Tim Darboven (Leiter Technischer Service)). Foto: Agro

Wittlage. Dass die Ausbildung im eigenen Betrieb wertvoller Grundstein für die erfolgreiche Besetzung von Fach- und Führungsstellen sein kann, beweisen beim Federkernhersteller Agro International in Bad Essen zahlreiche Gesichter.

Mit der Eröffnung der eigenen Ausbildungswerkstatt soll die eigene Ausbildung nun noch gezielter vorangetrieben und ausgebaut werden. Personalleiterin und Ausbildungskoordinatorin Swetlana Schro berichtet über die positiven Erfahrungen, die die weltweit erfolgreiche Firma bereits in der Vergangenheit gemacht hat: So haben ehemalige Auszubildende wichtige Funktionen im Betrieb übernommen und auch den Aufbau von ausländischen Standorten unterstützt. „Unsere Auszubildenden lernen unsere eigenen, durchaus sehr speziellen, Produktionsmaschinen von Grund auf kennen und sind daher bestens vorbereitet für die Zukunft in unserem Betrieb“, ergänzt Tim Darboven, Leiter des technischen Services bei Agro. „Wir haben ein großes Interesse daran, unsere Fachkräfte nach Abschluss der Ausbildung zu übernehmen und unterstützen je nach persönlicher Neigung auch weitergehende Ambitionen in Richtung Techniker oder auch aufbauendem Studium.“ 

Praxisnahe Ausbildung  

In Zukunft möchte das in Bad Essen-Wittlage ansässige Unternehmen, welche die Auszubildenden bislang von Beginn an im laufenden Betrieb ausbildete, mit ihrer Ausbildungswerkstatt die inhaltliche Struktur und die Grundlagen stärken – und mit den Vorteilen der praxisnahen Ausbildung verknüpfen: Ein Jahr lang geht es für die Auszubildenden künftig ganz konzentriert um Grundfertigkeiten für den künftigen Beruf. Hierfür stehen in der Werkstatt unter anderem Werkbänke und Elektroarbeitsplätze zur Verfügung. Im Anschluss daran werden die Auszubildenden schrittweise den Fachabteilungen zugeteilt, wo sie die betrieblichen Maschinen und Anlagen kennenlernen. In einem dritten Schritt beginnen die Auszubildenden, im Schichtbetrieb mitzuarbeiten. Dabei stehen ihnen ihre beiden Ausbilder Uwe Schleibaum (Mechanik) und Domenic Wagenleitner (Elektrik) weiterhin als feste Ansprechpartner zur Seite. gezielte Prüfungsvorbereitung, die – wie auch schon in der Vergangenheit – durch externe Schulungen und Lehrgänge ergänzt wird.

Generationenwerkstatt

Auch die Ausweitung des Ausbildungsspektrums ist geplant: Werden aktuell rund zehn Auszubildende pro Jahr in den Berufen Industriemechaniker, Elektroniker und Maschinen- und Anlagenführer ausgebildet, sollen in Zukunft weitere Ausbildungsberufe im technischen Bereich hinzukommen. Gruppenintern ergänzt werden die Ausbildungsmöglichkeiten aktuell bereits durch die Berufe Zerspanungsmechaniker und Konstruktionsmechaniker bei der Schwesterfirma Agro Tooling Systems, welche ebenfalls schrittweise in ein gemeinsames Ausbildungszentrum integriert werden.

Unterstrichen wird das Engagement für den Nachwuchs auch mit Projekten wie der Generationenwerkstatt, bei der Ausbilder Schleibaum Schülern von der Oberschule Bad Essen einen spannenden Einblick in die berufliche Praxis ermöglicht. Auch Schülerpraktika sind bei Agro nach Absprache möglich. Und wer bereits einen Schritt weiter ist, kann sich aktuell auch noch auf Ausbildungsplätze 2019 bewerben unter www.agro.eu/karriere. 


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