Etappen abgesagt Sportler stirbt bei Wittekindslauf in Bad Essen

Von Eckhard Grönemeyer

Symbolfoto: Michael HehmannSymbolfoto: Michael Hehmann

Bad Essen. Mit einem tragischen Zwischenfall endete die zweite Etappe des Wittekindslaufes am Sonntag. Ein ambitionierter Läufer aus Melle, der über langjährige Lauferfahrung verfügte, verstarb auf der Laufstrecke auf dem Wittekindsweg westlich des Naturdenkmals „Saurierfährten“ in Bad Essen-Linne.

Der auf der Strecke verstorbene Läufer wurde von einer nachfolgenden Sportlergruppe ohne Bewusstsein aufgefunden. Sofort wurde ein Notruf abgesetzt und als Erste-Hilfe-Maßnahme die Herz-Lungen-Wiederbelebung versucht. Es dauerte jedoch eine gewisse Zeit, bis der Notarzt vor Ort war und letztlich nur der Tod festgestellt werden konnte. Die Polizei wurde eingeschaltet. Die Todesursache ist noch ungeklärt, die Untersuchungen dauern an, so die Polizei in Osnabrück am späten Sonntagnachmittag.

Da der Unglücksort im Waldgebiet nur schwer auffindbar war, wurde die Ortsfeuerwehr Linne alarmiert. Der TuS Bad Essen als veranstaltender Sportverein sagte aufgrund des Unglücksfalls die noch folgenden Laufveranstaltungen an den Sonntagen, 7. April und  14. April ab.

Jürgen Frieler und sein Team waren von dem Unglücksfall ihres gut bekannten Sportkameraden sehr betroffen. Bei den vorhergegangen 23 Wittekindsläufen hatte es bisher weder größere Verletzungen noch Schadensfälle gegeben, von Muskelkrämpfen oder kleinen Blessuren abgesehen. 

Etliche Höhenmeter

Über 40 Teilnehmer hatten sich wie in den Vorjahren zur zweiten Etappe am Rathaus in Bad Essen eingefunden. Mit Bussen wurden die Läufer zum Startplatz an der Freilichtbühne „Kahle-Wart“ in Hüllhorst-Oberbauerschaft gebracht. Am Sonntag lagen die Temperaturen nicht zu hoch, die Wegstrecke wurde als trocken und gut zu laufen beschrieben. Zur Etappe über 22,5 Kilometer gehörten etliche Höhenmeter, weil jeweils die Taleinschnitte auch einen Anstieg zur Folge hatten.


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