Räume sind teils noch von 1985 Krankenhaus Lübbecke baut für 4,2 Millionen Euro um

Sie sichten das Chaos und freuen sich auf die neuen Räume  (von links): Dr. Brigitte Lehning, Instituts-Direktorin Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Geschäftsführerin Dr. Christine Fuchs, Klinik-Direktor für Unfallchirurgie und Orthopädie Dr. Bernd Hillrichs,, Architektin Birgit Knigge, Pflege-Bereichsleiter Karsten Preuss, Architekt Klaus  Budde und Pflegedienstleiterin Urte Abbate. Foto: Mühlenkreiskliniken-PresseSie sichten das Chaos und freuen sich auf die neuen Räume (von links): Dr. Brigitte Lehning, Instituts-Direktorin Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Geschäftsführerin Dr. Christine Fuchs, Klinik-Direktor für Unfallchirurgie und Orthopädie Dr. Bernd Hillrichs,, Architektin Birgit Knigge, Pflege-Bereichsleiter Karsten Preuss, Architekt Klaus Budde und Pflegedienstleiterin Urte Abbate. Foto: Mühlenkreiskliniken-Presse

Lübbecke. Die Zentrale Notaufnahme des Krankenhauses in Lübbecke wird für 4,2 Millionen Euro in vier Bauabschnitten von Grund auf saniert und umgebaut. Die Baumaßnahme erfolgt im laufenden Betrieb. Eine Einschränkung der medizinischen Notfallversorgung während der Bauphase soll es einer Mitteilung der Klinik zufolge jedoch nicht geben.

Saniert und komplett umgestaltet wird in dem Haus, das zum Verbund der Mühlenkreiskliniken gehört, eine Fläche von knapp 1000 Quadratmetern.

Die gesamte Baumaßnahme umfasst vier Bauabschnitte und soll insgesamt etwa zwei Jahre dauern. Durch diese Aufteilung in Abschnitte soll sichergestellt sein, dass der laufende Betrieb so wenig wie möglich beeinträchtigt wird, heißt es von der Klinik weiter. Insgesamt werden 58 Räume neugestaltet, darunter ein OP, ein Aufwachraum, elf Behandlungsräume, ein Schockraum in der Notaufnahme, Patientenwartebereiche, die Halle für die Rettungswagen sowie Personalzimmer. Auch Teile der Medizintechnik werden ausgetauscht und modernen Anforderungen angepasst.

"Bekenntnis zum ländlichen Raum"

Es handelt sich bereits um die dritte größere Baumaßnahme am Standort Lübbecke – zuvor waren bereits die Intensivstation und der Kreißsaal neu eingerichtet worden. „Diese Investition ist auch ein Bekenntnis der Mühlenkreiskliniken zur bestmöglichen medizinischen Versorgung im ländlichen Raum“, sagt die Geschäftsführerin des Krankenhauses Lübbecke-Rahden, Dr. Christine Fuchs.

Die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt haben bereits Ende des vergangenen Jahres mit vorbereitenden Maßnahmen begonnen. Der Abschnitt umfasst insgesamt 505 Quadratmeter und betrifft insbesondere derzeit nichtöffentliche Bereiche. Dieser erste Bauabschnitt wird etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Es werden vier Behandlungszimmer, ein neuer moderner Operationsaal und ein Aufwachraum mit sechs Liege- und Überwachungsplätzen entstehen. Der neue OP-Saal wird künftig multifunktionell nutzbar sein und soll auch für dringende operative Notfälle aus der Notaufnahme genutzt werden. 

Vorbereitende Maßnahmen für die 4,2 Millionen Euro teure Umbaumaßnahme am Krankenhaus Lübbecke sind bereits angelaufen. Im alten Operationsaal wurde schon einmal ein Blick hinter die Wände geworfen. Foto: Mühlenkreiskliniken-Presse


Der zweite Bauabschnitt beginnt sofort im Anschluss an den ersten – voraussichtlich Anfang 2020. Der Abschnitt umfasst 215 Quadratmeter und beinhaltet die Überbauung großer Teile der jetzigen Notaufnahme und des Schockraums. Um während der Bauzeit zum zweiten Bauabschnitt die Notfallversorgung sicherzustellen, werden die bereits im ersten Bauabschnitt hergerichteten Räume genutzt. Der dritte Bauabschnitt startet in der zweiten Jahreshälfte im Jahr 2020. Der Abschnitt umfasst 150 Quadratmeter und beinhaltet die restlichen Räume der Zentralen Notaufnahme, zwei Behandlungsräume, den Triage-Raum, ein Arztzimmer und den Wartebereich. Der vierte Bauabschnitt beinhaltet 85 Quadratmeter und umfasst insbesondere die Wagenhalle für die Rettungswagen und einige kleinere Bereiche wie Aufenthaltsräume für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  

Die Notaufnahme ist noch von 1985

„Die Zentrale Notaufnahme im Krankenhaus Lübbecke stammt baulich aus den Anfangstagen des Krankenhauses im Jahr 1985. Während die Medizintechnik immer modernisiert wurde, konnten wir die eigentliche Raumplanung nicht einfach ändern. Doch die Anforderungen für Notaufnahmen haben sich im Laufe der Jahre gewandelt. Wir behandeln heute von Jahr zu Jahr deutlich mehr Patienten in der Notaufnahme als früher. Daher freuen wir uns insbesondere darüber, dass wir die Zahl der Untersuchungs- und Behandlungsräume von sechs auf elf fast verdoppeln können“, sagt Krankenhausgeschäftsführerin Dr. Christine Fuchs.


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