Benefizkonzert der Musikinitiative Bad Essener rocken für Knochenmarkspende

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Energiegeladen: Die Performance von der "Bänt" um Erik Döppner, Johanna Erdmann, Sascha Horstmann und Robin Wientke (von links). Foto: Tim HenrichsEnergiegeladen: Die Performance von der "Bänt" um Erik Döppner, Johanna Erdmann, Sascha Horstmann und Robin Wientke (von links). Foto: Tim Henrichs

Bad Essen. Rappelvoll war das Trio in Bad Essen: Über 100 Zuschauer jubelten der „Bänt“ und „The Travelling Stone“ beim Benefizkonzert zu. Der gesamte Eintritt der Veranstaltung, sowie der Gewinn, der durch den Getränkeverkauf zusammen kam, wird an das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellenspender-Register (NKR) gespendet.

Schon bevor die erste Band des Abends die Bühne betrat, konnte sich Mareike Schnittker vom NKR über den ersten kleinen Erfolg des Abends freuen. Zahlreiche Besucher strömten in den Jugendtreff; einige von ihnen ließen sich sogar typisieren und in das Spender-Register aufnehmen. Schnittker hatte mit ihrer Idee überhaupt erst das Konzert ins Leben gerufen, die Planung und Durchführung übernahm die Musikinitiative aus Bad Essen.

Ein Auftritt aus einem Guss

In ihrem Element: The Travelling Stone auf der Bühne. (Von links:) Benjamin Legge (Gitarre), Maximilian Dobberphul (Gesang), Hendrik Schulte (Schlagzeug), Felix Teupe (Bass), Jannik Oberdiek (Gitarre). Foto: Luis Ellermann


Motiviert und energiegeladen stürmten die Jungs von „The Travelling Stone“ auf die Bühne. Für sie sei es ein „wichtiges Anliegen“ und „Vergnügen“, in der Heimat mit ihrem Auftritt etwas Gutes bewirken zu können, erklärt Frontmann Maximilian Dobberphul. Die gesamte Bühnenshow von der Pop-/Rockband wirkte wie aus einem Guss – die Lichtshow perfekt auf die Musik abgestimmt. Kleine, klar gesetzte Pausen gaben den Zuschauern immer wieder Zeit zum Verschnaufen, bis die Fünf mit ihren rockigeren Songs wie „How it all began“ oder „Old white scruffy bones“ ein würdiges Finale hinlegten.

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Songs zum Mitsingen

Ein roter Faden zog sich auch durch die Setlist der „Bänt“. Sie begannen mit poppigen Songs wie „Paradise“ von George Ezra oder „Havana“ von Camila Cabello und steigerten sich ins Rockige. Mit Liedern, deren Refrains ausnahmslos alle Zuschauer mitsingen konnten, wie „Summer of `69“ oder „An Tagen wie diesen“. „Die Leute haben nicht nur zugehört, sondern auch fleißig getanzt und mitgesungen – dann macht es immer doppelt Spaß, auf der Bühne zu stehen“, sagte Frontwoman Johanna Erdmann, die mit ihrem Einsatz den Ausfall von Sängerin Jana vergessen machte.

Luis Ellermann und Sascha Horstmann (Gesang) animieren das Publikum zum Mitsingen. Foto: Tim Henrichs


Mit Energie und Spaß überzeugen

Gerade die Energie, die Johanna in jede Note steckte, verzückte das Publikum. Ergänzt wurde sie von Sascha Horstmann, der sowohl an der Gitarre als auch am Mikrofon seine ganze Energie einsetzte. Zwischendurch lockerte die „Bänt“ ihre Performance auf, in dem „Schlagzeugtier“ Luis Ellermann für Marius Müller Westernhagens „Mit 18“ Mundharmonika spielte. Johanna Erdmann stellte ihre Vielseitigkeit unter Beweis, indem sie kurzerhand Luis` Drumsticks in die Hand nahm und für den Song den Takt angab.

Steffen Schnier, Mitglied des veranstaltenden Vereins Musik:INI, zeigte sich nicht nur von den Bands beeindruckt: „Die Zuschauer haben den Abend besonders gemacht.“ Zu dem Erlös durch den Eintritt seien nämlich noch sehr viele kleine Geldspenden von den Gästen dazu gekommen. Alle Einnahmen werden in den kommenden Tagen vom Verein gesammelt, gezählt und gebündelt an das NKR übergeben.


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