Natur- und Erlebniskindergarten Weidentipi und Baderegeln für Kindergarten in Bad Essen

Der Seehund Nobbi vom DLRG Obere Hunte erklärte den künftigen Grundschulkindern die Baderegeln. Foto: Jessica DöpkeDer Seehund Nobbi vom DLRG Obere Hunte erklärte den künftigen Grundschulkindern die Baderegeln. Foto: Jessica Döpke

Bad Essen. Die Kinder können in einem neu angelegten Weidentipi im Kindergarten spielen. Zudem war Seehund Nobbi vom DLRG Obere Hunte zu Besuch und erklärte den künftigen Grundschulkindern die Baderegeln und unter anderem, was zu tun ist, wenn ein Kind mit dem Gesicht nach unten im Wasser liegt.

Der Außenbereich des Natur- und Erlebniskindergartens ist um eine Attraktion reicher: Die Erzieherinnen, Kinder und einige Eltern haben ein Weidentipi angelegt. Vivienne Riesner und Gabriela Allhoff hatten die Stöcker vom Schullandheim Barkhausen abgeholt.

Bau des Weidentipi

Das neue Weidentipi im Kindergarten. Foto: Jessica Döpke


Erst musste ein Graben ausgehoben werden, in den die Stöcker eingesetzt wurden. Der letzte Schritt war das Flechten der Äste. Tags drauf haben Erzieherinnen und Kinder noch einen kleinen Weidentunnel davorgesetzt. „Nächstes Jahr müsste alles blickdicht sein“, sagte Kindergärtnerin Jessica Döpke. So lange möchten die Kinder natürlich nicht warten. Sie haben bereits fleißig im und am Tipi gespielt. 

Schwimmkurs für angehende Grundschüler

Seit der vergangenen Woche läuft zudem der Schwimmkurs mit den zwölf künftigen Grundschulkindern. Bevor es das erste Mal ins Wasser ging, war ein Trio der DLRG Obere Hunte zu Gast, um den Mädchen und Jungen die Baderegeln zu erklären.

Dabei ging es auch um die Frage, was zu tun ist, wenn ein Kind im Planschbecken stürzt und mit dem Gesicht nach unten im Wasser liegt. „Wir haben gelernt, dass man laut um Hilfe rufen sollte. Wenn man losläuft, um einen Erwachsenen zu holen, kann es für den Gestürzten schon zu spät sein“, berichtete Döpke. Auch seien die Kinder überrascht gewesen, wie schwer eine nasse Jeanshose werden kann. Eine Rettungsübung wurde mit einem Rollbrett simuliert, bei der das Kind auf dem Rollbrett aus der Gefahrenzone gezogen werden musste.

Kurz darauf kam Seehund Nobbi vorbei. Er hatte Bildkarten mit Baderegeln dabei, benötigte aber die Hilfe der Kinder, um zu verstehen, um welche Regeln es sich handelte. Auch beim Kasperltheater musste die Kinder Nobbi immer bremsen, da die Puppe sich einfach nicht an die Baderegeln halten wollte.


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