Eiswette in Bad Essen Hafenmeisterin benötigt Boot für Marina-Überquerung


Bad Essen. Kalt und regnerisch war es schon am Sonntag zur Mittagszeit an der Marina Bad Essen, als es galt die Eiswette einzulösen. Aber nicht kalt genug für ein zugefrorenes Hafenbecken.

Im Rahmen der 5. Bad Essener Eiswette, die vom Wirtschaftsbeirat organisiert wurde, konnte jeder bis zum Neujahrstag wetten, ob am 13. Januar 2019 das Marina-Becken zugefroren sein würde oder nicht. Nun, es sollte nicht sein. Aber Spaß, Unterhaltung und der gute Zweck in Gestalt der Bürgerstiftung (ein Los kostete 5 Euro, 240 wurden verkauft) kamen nicht zu kurz.

Die gekauften Los-Abschnitte mussten am Sonntag um 12 Uhr zur eigentlichen Auflösung der Wette mitgebracht werden. Hafenmeisterin Ute Höfelmeyer musste/sollte dann unter den wachsamen Augen des Notars über das (zugefrorene) Wasser von einer Seite des Beckens zur anderen Seite gehen. Oder eben nicht. In diesem Falle also nicht.

Da seitens der Jurisprudenz offiziell festgestellt war, dass das Becken nicht zugefroren ist, konnten die Gewinner von zehn Sachpreisen aus dem Topf mit den grünen Losabschnitten gezogen werden. Denn der Frost, Schnee und Eis waren abwesend.


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