Wittlager Jahresrückblick 2018 Ernte, Gewässer, Wälder: die Folgen des Extremwetters für den Altkreis

Natur-Idylle in der heimischen Region, doch das extreme Wetter hatte gravierende Folgen. Foto: Gertrud PremkeNatur-Idylle in der heimischen Region, doch das extreme Wetter hatte gravierende Folgen. Foto: Gertrud Premke

Altkreis Wittlage. Der zweittrockenste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1881 liegt hinter der Region und den Wittlager Landwirten.

Die lang anhaltende Dürre hatte massive Auswirkungen auf die Erträge von Ackerkulturen und Grünland. „Diese Ernte fiel zu einem großen Teil sehr enttäuschend aus“, resümierte Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Der durchschnittliche Hektarertrag nahm um 17,6 Prozent ab. Da auch der Anbauumfang aufgrund schwieriger Aussaatbedingungen im Herbst letzten Jahres schrumpfte, fiel die Getreideernte insgesamt um knapp ein Viertel geringer aus als 2017.

Das extreme Wetter hat auch in den Wäldern in diesem Jahr enorme Schäden verursacht. Die Schadensmenge summiert sich auf mehr als drei Millionen Kubikmeter Holz, wie Agrarministerin Barbara Otte-Kinast mitteilte. Bereits im Januar hatte der Sturm „Friederike“ gewütet.

Acht Hektar täglich

Auch im Wittlager Land wird es für viele Landwirte immer schwieriger, sich zu behaupten. Und: Es werden jeden Tag in Niedersachsen knapp acht Hektar zugebaut und der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen – für Siedlungen, Straßen und andere Projekte. Das Landvolk kritisiert seit Jahren den enormen Flächenverbrauch.

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