Ein Alleinstellungsmerkmal Bad Essen hat das einzige Literaturwochenende mit Suppenprogramm

Von Christa Bechtel


Bad Essen. Für drei Tage stand Bad Essen wieder im Fokus der Literatur- und Musiktage. In diesem Jahr die sechste Auflage – allerdings gab es davor 18-mal die LiteraKur. Die offizielle Eröffnung fand am Freitagabend mit Begleitung der Saxofonistin Julia Ogrodnik im Bad Essener Schafstall an der Bergstraße statt.

Veranstalter sind wie gewohnt die Gemeinde Bad Essen, das Literaturbüro Westniedersachsen, der Kur- und Verkehrsverein Bad Essen, der Kunst- und Museumskreis Bad Essen– mit Unterstützung der OLB und der Wiehen-Buchhandlung. „Alle haben sich wieder das Ziel gesetzt, Ihnen ein attraktives Angebot mit Schwerpunkten Literatur und Musik anzubieten“, stellte Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer in seiner Begrüßung heraus. Der Zuspruch zeige, dass das auch wieder gelungen sei. Da die Organisation hauptsächlich in den Händen des Kur- und Verkehrsvereins gelegen habe, dankte Natemeyer Geschäftsführerin Annette Ludzay sowie Vorsitzendem Wolfgang Bielefeld. Maßgeblich an der Programmgestaltung mitgewirkt habe das Literaturbüro Westniedersachsen. Er sei immer überrascht, „dass stets anders akzentuierte Programme zusammengestellt werden“, so Natemeyer, dessen Dank Beatrice le Coutre-Bick auch für die finanzielle Unterstützung galt.

Ein wichtiger Teil

Ein bedeutsamer Bestandteil der Veranstaltung seien die Lesungen in den Schulen. „Für mich ein sehr wichtiger Teil“, betonte der Bürgermeister, der „Liesa“ (das steht für: Lesen ist ein starker Anfang) – alias Stephanie Scholze dankte. Weiter galt sein Dank dem Kunst- und Museumskreis, der die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte. „Genau der richtige Ort für die Literatur- und Musiktage“, blickte Natemeyer auf den historischen Schafstall. Und weiter: „Gut ist, dass es auch in der freien Wirtschaft Liebhaber und Förderer der Musik und Literatur gibt. Insofern auch Dank an die OLB, vertreten durch Heike Berkemeyer, dass Sie uns seit vielen Jahren bei diesem Veranstaltungsformat begleiten und mit ihrer großzügigen Unterstützung ermöglichen.“

Abschließend blickte der Bürgermeister auf die kulinarischen Genüsse. „Wir haben jetzt im November in der Varusregion die Eintopf- und Suppentage.“ Daher gebe es zur Eröffnung wieder Kostproben aus Högers Hotel, Kaffeemühle, Haus Deutsch Krone, Bergwirt Pöhler, Ipiros.

Eine besondere Rolle

„Ich freue mich immer sehr, dass ich im Rahmen meines Literaturprogramms nicht nur hochkarätige Lesungen in der Stadt Osnabrück organisieren darf, sondern auch in engagierten Gemeinden der Region – und da nimmt Bad Essen zweifellos eine ganz besondere Rolle ein“, unterstrich Beatrice le Coutre-Bick, die meinte: „Hier ist ganz viel los.“ Sie dankte ebenfalls allen Mitstreitern. Besonders betonte sie: „Wir haben mit den Literatur- und Musiktagen Bad Essen bundesweit das einzige Literaturwochenende mit Suppenprogramm – ein Alleinstellungsmerkmal!“


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