Fotos von Gerrit Spijkerboer Zum Abschied Bad Essener Rathausgalerie bestückt

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In der Bad Essener Rathausgalerie wurde Gerrit Spijkerboer, Vorsitzender der Kunstschule, von Iris Nepke verabschiedet. Als Präsent übergab sie auch einen Bad Essener Adventskalender – mit Gewinnmöglichkeit. Foto: Karin KemperIn der Bad Essener Rathausgalerie wurde Gerrit Spijkerboer, Vorsitzender der Kunstschule, von Iris Nepke verabschiedet. Als Präsent übergab sie auch einen Bad Essener Adventskalender – mit Gewinnmöglichkeit. Foto: Karin Kemper

Bad Essen. „Wir entlassen dich ungern“, meinte Iris Nepke vom Vorstand der Kunstschule in Bad Essen, als es in der Rathausgalerie daran ging, den Noch-Vorsitzenden Gerrit Spijkerboer zu verabschieden.

Quasi als Abschiedsgeschenk hatte Spijkerboer eine Reihe ziemlich privater Bilder im ersten Stock des Rathauses ausgestellt. Nepke: „Da ist man sprachlos, wenn man die Fotos sieht, die allesamt im Umkreis von rund fünf Kilometern entstanden sind.“ Lange sind die Arbeiten allerdings nicht mehr zu sehen, am Donnerstag, 1. November, 15 Uhr wird bereits die neue Rathausgalerie eröffnet. Dann sind dort alte Ansichten von Bad Essen zu sehen, zusammengestellt von Helga Knapp, die Arbeiten ihres Großvater Hermann Focke nutzt.

Gewinnen und wiederkommen

Präsente gab es auch für den scheidenden Vorsitzenden. Mit dazu gehört ein Bad Essener Adventskalender. Nepke: „Wenn Gerrit gewinnt, dann muss er wieder nach Bad Essen kommen.“

Bürgermeister Timo Natemeyer zeigte sich von den Fotografien aus der Region beeindruckt. Er unterstrich: „Für Kunden des Rathauses ist die Galerie im ersten Stock immer eine schöne Sache.“

Im Kopf des Fotografen

Mit einem Augenzwinkern verwies Gerrit Spijkerboer, der mit seiner Frau nach Nordhorn gezogen ist, dass ihn die Nachbarn beim Betrachten von Fotos aus Bad Essen, die bei ihm an der Wand hängen, fragten, warum er die Gegend verlassen habe. Zu seinen Bildern im Rathaus sagte er: „Das Bild entsteht nicht in der Kamera oder bei Fotoshop, sondern im Kopf des Fotografen. Entsprechend mag er es auch nicht, wenn Bilder mit Titeln versehen sind. So werde eine Richtung vorgegeben. Er frage Betrachter immer: „Was war der erste Gedanke beim Betrachten?“

Fest stehe aber auch, dass man sich zum Fotografieren Zeit nehmen müsse. Mal passe das Wetter nicht, mal werde ein bestimmter Lichteinfall benötigt. Spijkerboer: „Es gilt, auf den richtigen Augenblick zu warten.“


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