Tschaikowskys „Dornröschen“ Klassisches Ballett im Theater Espelkamp

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Ein Fest für Auge und Ohr verspricht die „Dornröschen“-Aufführung in Espelkamp. a bella durmiente del Ballet de San Petersburgo. Foto: Neues Theater Espelkamp/Javier CamporbinEin Fest für Auge und Ohr verspricht die „Dornröschen“-Aufführung in Espelkamp. a bella durmiente del Ballet de San Petersburgo. Foto: Neues Theater Espelkamp/Javier Camporbin

Espelkamp. Ein märchenhaftes Gastspiel steht mit dem Ballett „Dornröschen“ von Peter I. Tschaikowsky auf dem Spielplan des Neuen Theaters Espelkamp. Termin ist am Freitag, 14. Dezember

Nach dem großen Erfolg des Gastspieldebüts „Der Nussknacker“ im Jahr 2015, präsentiert das Volksbildungswerk Espelkamp nun erneut eine Ballettaufführung. Allerdings hat sich nach Veröffentlichung des Spielplans eine Terminänderung ergeben: Entgegen der Programmankündigung wird „Dornröschen“ bereits am Freitag, 14. Dezember, um 20 Uhr zur Aufführung kommen – und nicht, wie angekündigt, am Samstag, 15. Dezember.

Symbolische Dimension

„Dornröschen“ gilt als Peter I. Tschaikowskys ausgereifteste Ballettkomposition und zugleich als eines der gelungensten und anspruchsvollsten Ballette der großen zaristischen Ära. Tschaikowsky arbeitet darin die tiefe symbolische Dimension des berühmten Märchens aus, was sich auch in der Wahl der Namen der Helden der Geschichte zeigt: Dornröschen heißt Aurora, die Morgenröte, und ihr Prinz hat den Namen Desiré, der Ersehnte. Schönheit, durch die Liebe zum Leben erweckt, besiegt ein böses Schicksal, das sich an den dunklen Elementen der Hässlichkeit und des Verfalls manifestiert.

Prinzessin Aurora wird bei ihrer Taufe bekanntlich von der bösen Fee Carabosse verflucht und soll an ihrem 16. Geburtstag an einem Spindelstich sterben. Aber die Fliederfee mildert den Fluch: Aurora wird nach hundertjährigem Schlaf vom heldenhaften Prinzen Desiré erweckt. Das Hochzeitsfest, ein Höhepunkt des Balletts, führt in freudigem Reigen einen ganzen Märchenkosmos zusammen, an dessen Ende kein Zweifel besteht, dass Prinz und Prinzessin einer glücklichen Zukunft entgegensehen.

Internationale Preisen

In Espelkamp zu sehen ist das mit internationalen Preisen ausgezeichnete St. Petersburger Klassisches Ballett unter der künstlerischen Leitung des renommierten Choreografen Andrej Batalov. Batalov, der auch Gründer der Kompanie ist, absolvierte 1992 die Vaganova Acedemy of Russian Ballet. Seine außergewöhnliche Technik erlaubt es, ihn durchaus mit den legendären Balletttänzern der Vergangenheit und Gegenwart von Vestris und Nijinsky bis Baryshnikov und Julio Bocca in Einklang zu bringen. Er besitzt eine einzigartige Sammlung von Auszeichnungen verschiedener internationaler Ballettwettbewerbe.

Eintrittskarten

Eintrittskarten für die Ballettaufführung sind erhältlich in den Vorverkaufsstellen der Geschäftsstelle des Volksbildungswerks Espelkamp, dem Kulturbüro im Bürgerhaus oder online unter www.theater-espelkamp.de. Das Theater und die Abendkasse öffnen um 19 Uhr.


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