Nordwestdeutsches Kammerensemble Programm der Extraklasse in St. Nikolai Bad Essen

Von Christa Bechtel

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Sie machen sich für das Benefizkonzert stark: Pastor Arnd Pagel (von links), Martin Knapp (OLB), Barbara Kleyer, Josef Hoffschröer (DRK), Günter Harmeyer (DRK) und Frank Uhlhorn (OLB). Foto: Christa BechtelSie machen sich für das Benefizkonzert stark: Pastor Arnd Pagel (von links), Martin Knapp (OLB), Barbara Kleyer, Josef Hoffschröer (DRK), Günter Harmeyer (DRK) und Frank Uhlhorn (OLB). Foto: Christa Bechtel

Bad Essen. Die Vorbereitungen für das große Benefizkonzert am Sonntag, 21. Oktober, 17 Uhr, in St. Nikolai Bad Essen, das von der Oldenburgischen Landesbank (OLG) gefördert wird, laufen bereits auf Hochtouren. Denn an diesem Tag wird das Nordwestdeutsche Kammerensemble unter dem Motto „Von Mozart bis Swing“ dort konzertieren.

Der Erlös der Veranstaltung geht an den DRK-Kreisverband Wittlage sowie an St.-Nikolai-Kirchengemeinde.

Das international erfolgreiche Nordwestdeutsche Kammerensemble mit Hansdieter Meier, Violine, Gunilt Gehl, Viola, Felix Meier, Violoncello und Andreas Groll, Klavier, wird am 21. Oktober ein buntes Programm der Extraklasse präsentieren. Die musikalische Zeitreise für Jung und Alt führt von Mozart über Schostakowitschs berühmten Walzer bis zur Musical- und Filmmusik sowie Boogie, Samba und Queen.

Spielfreude und Virtuosität

Pfiffig Arrangiertes wird mit Charme, Spielfreude und Virtuosität dargeboten. Und das vom Geiger launig moderierte Konzert garantiert einen musikalischen Hochgenuss mit viel Spaß, das nicht nur Klassikfreunde begeistern wird.

Wo immer das Nordwestdeutsche Kammerensemble auftritt, ob in Toronto, Miami, auf Kreuzfahrtschiffen oder in europäischen Konzertsälen, überall werden die „Botschafter deutscher Musik“ von Publikum und Presse gelobt und gefeiert.

Die Reinerträge generieren

Woher kommen die Mittel für dieses hochkarätige Benefizkonzert? „Über das OLB Glückssparen können wir Reinerträge generieren. Aus regional vermittelten und verkauften beziehungsweise angesparten Glückssparlosen ermöglichen wir es, dass zum Beispiel Filialleiter Martin Knapp für den Filialverbund Bad Essen auf den Topf zugreifen kann und wir sagen: Wir fördern ein Projekt in Bad Essen“, erklärt Frank Uhlhorn, Mitglied der OLB-Geschäftsleitung Osnabrück. Mit Günter Harmeyer und Josef Hoffschröer, Vorsitzender des DRK Ortsvereins Bad Essen, habe man im Vorfeld abgeklärt, welche Projekte es in Bad Essen gebe.

Mittagstisch für Bedürftige

„Dann haben die Herren nicht von einem, sondern von mehreren gesprochen. Auf der einen Seite das Thema „Kultur“ wie Konzerte, auf der anderen das DRK, das gesagt hat: ‚Wäre super, wenn die Seniorengruppe gefördert werden könnte. Oder der Mittagstisch für Bedürftige.‘ Und die Kirche selbst auch mit ihren Förderprojekten“, stellt Uhlhorn dar, dass man mit dem Benefizkonzert gleich mehrere Projekte fördere. Organisiert und durchgeführt wird es wieder in bewährter Weise von Barbara Kleyer. Aber: „Die Mittel, die jetzt eingehen – das können 1000 bis hoffentlich 4000 Euro sein – können dann von den Herren verteilt werden. Daher haben wir von der OLB uns für dieses Konzept entschieden: Wir fördern Kultur und weitere Projekte, die sich als förderwillig aufdrängen“, betont Uhlhorn.

Neues DRK-Sozialzentrum

„Die Idee kam von Günter Harmeyer und der OLB“, erläutert Josef Hoffschröer, dass man für das Benefizkonzert keinen Eintritt erheben wird. „sondern wir eine großzügige Spende erhoffen.“ Da das neue DRK-Sozialzentrum mit Leben gefüllt werden soll, „haben wir auch mehrere Projekte in der Planung, wie einen Begegnungsraum für viele Generationen. Aber in erster Linie für junge Senioren am Nachmittag, die neu zugezogen sind und sich hier in der Gesellschaft wohlfühlen sollen“, veranschaulicht der Vorsitzende. Zudem habe man dort eine sehr gut ausgestattete Küche, sodass er sich durchaus das Projekt einer „Suppenküche“ oder Essen mittags als Begegnung vorstellen könne. „Das DRK hatte bislang überhaupt nicht die Räumlichkeiten, um gewisse soziale Aufgaben in der Gemeinde Bad Essen anzubieten.

Kirchenmusikalische Arbeit

Und die neuen Räumlichkeiten sind sehr unterschiedlich nutzbar“, ergänzt der stellvertretende DRK-Vorsitzende Günter Harmeyer. Da ein Großteil der Aufgaben von Ehrenamtlichen übernommen werde, „muss sich das in den kommenden Monaten erst entwickeln“, weiß Bad Essens früherer Bürgermeister. Für die Kirchengemeinde werde die Spende für die kirchenmusikalische Arbeit verwendet, sagt Barbara Kleyer.


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