Herren zum Uraltrivalen Lintorfs Volleyballdamen: Jetzt erste Punkte

Meine Nachrichten

Um das Thema Bad Essen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Lass kommen: Erika Weinmeister, Linda Hinsken und Merle Hörsemann (von links) in Erwartungshaltung. Foto: Stefan GelhotLass kommen: Erika Weinmeister, Linda Hinsken und Merle Hörsemann (von links) in Erwartungshaltung. Foto: Stefan Gelhot

Lintorf. Wann holen sich die Lintorfer Volleyballdamen die ersten Punkte? Am liebsten sofort, sprich am Sonntag, 30. September, ab 16 Uhr daheim im Volleydome mit den stets hilfreichen Fans im Rücken, wenn es im dritten Spiel des Neulings in der 3. Liga gegen den RC Sorpesee geht.

RC was bitte? Sorpesee liegt im Sauerland und ist natürlich für Lintorf als Aufsteiger wie fast jeder Gegner ein unbeschriebenes Blatt aus einer Kleinstadt mit den Ruderern als Namensgeber. RC steht für Ruderclub, der eher ungewöhnlich zwei derart verschiedene Sportarten pflegt. Und das bei den Volleyballdamen auf beachtlichem Niveau, das in der Vorsaison - ihrer dritten auf dritthöchster Ebene - auf einen Platz im sicheren Mittelfeld der Liga einbrachte. Ein Ziel, auf das die Lintorfer Damen natürlich hoffen, auch wenn sie wissen, wie schwer es eine Liga höher ist nach bisher erst einem Satzgewinn in zwei Spielen gegenüber einem Sieg aus zwei Spielen für die Sauerländerinnen.

Keine leichte Aufgabe

Keine leichte Aufgabe also der sich Merle Hörsemann & Co. stellen müssen im Kampf um ihre ersten Punkte in der 3. Liga. Aber die Zahlen zeigen langsam wieder aufwärts für die Lintorferinnen. Gegen Essen war eine Leistungssteigerung zum ersten Spiel zu erkennen. Mit der Rückkehr der Neuzugänge Kristina Gierke und Anne Maaß vergrößert sich der Kader von Trainer Stefan Engelke wieder auf 10 Akteure. „Die Option, auf nahezu allen Positionen wechseln zu können, nimmt jeder Spielerin auf dem Feld etwas Druck und wir können befreiter aufspielen.“, zeigt sich der 58-Jährige zuversichtlich.

Um ihre ersten Punkte zu sichern sind die Damen des VfL auch auf die Schützenhilfe des Lintorfer Publikums angewiesen. Wie immer baut die Mannschaft auf Fans und Zuschauer, die sie lautstark unterstützen und für Stimmung im Volleydome sorgen, denn so wollen die Damen ihre ersten Punkte einfahren.

Echte Bewährungsprobe

Ohne Dome und Anhang müssen die Lintorfer Herren auskommen, die nach zwei mehr oder weniger klaren Pflichtsiegen eine echte Bewährungsprobe am Sonntag ab 16 Uhr beim Dauerrivalen VSG Ammerland erwartet. Ein Spiel mit besonderem Charakter. Während man mit Mannschaften wie Oldenburg, Hannover oder Vallstedt ein fast freundschaftliches Verhältnis pflegt, sind die Lintorfer mit dem Gegner aus Bad Zwischenahn nie wirtlich warm geworden. Umso brisanter sind die Duelle, was sich auch an den Steckbriefen der VfL-Spieler ablesen lässt, in denen die Ammerländer eine große Rolle spielen. Auch für die VSG ist das Duell mit dem VfL immer wieder etwas Außergewöhnliches: „Gegen keinen Gegner hat die VSG in den 18 Jahren ihres Bestehens häufiger gespielt“, ist auf der Website der „Buchsbaumzüchter“ (Yannick Hamker) zu lesen.

Abstieg aus der 3. Liga

Nach dem Abstieg aus der 3. Liga gibt es den Klassiker erstmals wieder nach einjähriger Pause. Allerdings muss Trainer Cord Ernsting auf einen seiner wichtigsten Männer verzichten. Damian Jonczynski ist aufgrund einer Hochzeitsfeier in der Heimat nicht mit dabei. „Nicht nur sein Zuspiel, auch seine Aufschläge werden uns fehlen“, meint Stefan Hahler, der schon auf das Zuspielamt geschielt hat, aber übernehmen wird es ein anderer. Ein alter Bekannter: Ewald Derksen. „In Sachen Aufschlag sollte Ewald sicher noch eine Extraeinheit einlegen. Aber Zuspiel kann Ewe ja nach wie vor mit links“, meint Mark Truschkowski, der aufgrund seiner Knielädierung auf das elfte Spiel seiner Karriere gegen Ammerland noch ein wenig warten muss.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN