Motto „Stadt, Land, Schluss?“ Diakoniewoche mit Gottesdienst in Lintorf eröffnet

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Organisatoren und Mitwirkende des Gottesdienstes, der in Lintorf gefeiert wurde. Foto: KirchenkreisOrganisatoren und Mitwirkende des Gottesdienstes, der in Lintorf gefeiert wurde. Foto: Kirchenkreis

Lintorf. Die Woche der Diakonie 2018 ist eröffnet. Stellvertretend für den gesamten Kirchenkreis Bramsche hat die Kirchengemeinde in Lintorf den Eröffnungsgottesdienst am Sonntag gefeiert.

Unter dem Motto „Stadt, Land, Schluss?“ wurde im Gottesdienst zu einer Reise über die Diakonie-Stationen im Kirchenkreis Bramsche eingeladen: Beratungsangebote, Projektarbeit und diakonische Hilfestellung der Gemeinden vor Ort bilden die Schwerpunkte der Kirchenkreissozialarbeit. Die „Reisenden“ haben von ihrer Arbeit für hilfe- und ratsuchende Menschen erzählt und von den Hilfsmitteln, die sie in ihren Koffern und Taschen haben.

Feste Beratungszeiten

Die alleinige Arbeit im Büro mit festen Beratungszeiten reicht nicht aus. Immer mehr Menschen in Not bitten um mobile Hilfestellung, wenn sie zum Beispiel. alleinerziehend und mit Haushalt und Kindererziehung überfordert sind, oder gesundheitlich angeschlagen sind oder auch aus Altersgründen weitliegende, helfende Einrichtungen nicht aufsuchen können.

Das Diakonische Werk Bramsche und die Kirchengemeinde Lintorf arbeiten schon lange „dezentral“. Für die Diakonie sind es die Außenstellen im Gebiet des Kirchenkreises sowie die Projekte „Soziale Lotsen“ und „Altersarmut auf dem Lande“. Die Kirchengemeinde in Lintorf hat einen Kreis von Helfern ausgebildet, die als „Gemeinde für alle“ in 40 Teilen der Gemeinde für die Menschen in Not oder bei besonderen Herausforderungen Ansprechpartner sind.

„Mobile Hilfsangebote“

Das Thema „Mobile Hilfsangebote“ wird sich wie ein roter Faden durch die Woche der Diakonie ziehen und aus dieser Perspektive das Leben in der Stadt und auf dem Lande unter die Lupe nehmen.

Weitere Veranstaltungen finden in Badbergen, Bramsche, Fürstenau, Bohmte und Quakenbrück statt. Der Diakonie-Ausschuss lädt ganz herzlich dazu ein. Weitere Informationen unter T: 0 54 61 – 15 97 oder unter www.diakonisches-werk-bramsche.de

In seiner Predigt erzählte Pastor Karsten Vehrs von der Heilung des Aussätzigen. Jesus könnte auch mit Worten heilen aber er wählte in diesem Fall einen anderen Weg: er suchte die Nähe zu dem Kranken und heilte ihn durch seine Berührung. So können auch wir alle durch gegenseitiges Interesse, Fürsorge und Verantwortung mehr füreinander tun.

Jugendband „Ray of Hope“

Die Jugendband „Ray of Hope“ hat den Gottesdienst musikalisch begleitet und für ein gutes, zuverlässiges Mitsingen der Gottesdienstgemeinde gesorgt. „Bei dem anschließende Mittagessen haben sich viele Gespräche ergeben und das gegenseitige Kennenlernen der Gemeinde und der Gäste aus den Diakonie-Beratungsstellen“, so der Kirchenkreis.


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