Interview mit Thomas Krawczak Teamgeist und Hilfsbereitschaft beim TuS Bad Essen

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Zu Hause als Hesse in Bad Essen: TuS-Vorsitzender Thomas Krawczak.Foto: Winfried BeckmannZu Hause als Hesse in Bad Essen: TuS-Vorsitzender Thomas Krawczak.Foto: Winfried Beckmann

Bad Essen Als Verkaufstrainer und -berater in der Werkzeugbranche ist Thomas Krawczak sehr sensibel für Kommunikation und Miteinander, wofür der vor einer Woche 50 Jahre jung gewordene gebürtige Hesse auch im Ehrenamt sehr sensibel empfindet. „Es herrscht eine tolle Ruhe beim TuS. Man hört nur Positives“, erklärte der 1. Vorsitzende des TuS Bad Essen in unserer Serie der Interviews mit Vorsitzenden der Wittlager Sportvereine.

Sind Ihnen beim Rückblick auf Ihre Entscheidung, den Vorsitz beim TuS Bad anzunehmen, eigentlich Fragen gekommen?

Wenn ich danach im Beruf den Kopf voll hatte, dann kam mir schon der Gedanke, ob das nicht ein bisschen viel war. Ich habe damals lange überlegt, aber ich habe es nicht bereut, denn ich habe ein tolles Team. Das habe ich immer wieder seitdem gehört und erlebe es auch.

Mit dem Führungswechsel ein neues Klima im TuS?

Es ist eine tolle Ruhe eingetreten, Man hört nur Positives. Das ist nicht mein Verdienst. Ich bin nur Moderator. Mit Vorstand, Abteilungsleitern und anderen ist es ein Kreis von zwei Dutzend, ein riesiges Team. Alle haben Lust mitzumachen. Es kommt positiv rüber.

Also Aufbruchstimmung? Neues Wir-Gefühl? Oder wie kommt es?

Vor einem Jahr war es schwer, manches Ehrenamt zu besetzen. Jetzt bieten viele ihre Hilfe an für eine zeitlich begrenzte Aufgabe, für einen handwerklichen Einsatz. Auf eine gute Atmosphäre lege ich großen Wert im Miteinander, gerade auch im Vorstand. Da werden dann auch mal Kompromisse gefunden, wobei wir oft gar nicht weit auseinanderliegen.

Was tut sich im täglichen Sportbetrieb des TuS? Was neu, was bewährt?

Leider steht uns Anja Getz, die sehr viel gemacht hat, aus Studiengründen nicht mehr zur Verfügung. Da haben wir ein Loch im Kinderprogramm. Dabei sind Kinder so wichtig. Die bleiben im Verein, entwickeln sich. Deshalb sind wir froh, dass Andreas Haller als Vater eines Kindes hilft, ein Kampfsportler und C-Lizenz-Trainer, der auch die brasilianische Sportart Capoeira anbietet. Silke Hollmann leitet jetzt die Abteilung Kindersport allgemein. Da ist noch Platz in der Gruppe im Allgemeinsport. Für Kindertanz suchen wir noch jemand.

Dabei hat der TuS ja ohnehin ein umfangreiches Angebot für mehr als 1100 Mitglieder und muss nicht alles anbieten, was zum Beispiel der Nachbarverein hat.

Das stimmt. Deshalb haben wir uns zum Beispiel mit dem VfL Lintorf abgestimmt, uns mal ausgetauscht, mal Gedanken entwickelt und wollen in Kontakt bleiben und das wiederholen. Da ging es auch um eine Hallenstunde, die wir nur begrenzt brauchen, Lintorf in der übrigen Zeit.

Hat denn der TuS-Vorsitzende als früherer Leistungsturner im Hessenland noch Zeit, selbst aktiv Sport im Verein zu treiben?

Oh ja. Mittwochs beim Altherren-Fußball, freitags mit meiner Männer-Gruppe. Und außerdem habe ich schon zehn Spiele Fußball in der 2. Herren gespielt in der Betonliga, wie wir die Kreisklasse nennen.

Und wie sieht der Vorsitzende den Spitzenfußball im TuS, der früher schon mal höherklassig gespielt hat?

In den nächsten zwei/drei Jahren sollten wir mal wieder in der Kreisliga spielen. Erst mal wollen wir die Jugendarbeit stabilisieren. Schön wäre es, mal wieder eine eigene A- und B-Jugend zu haben. Im Moment profitieren ja alle von dem, was Michael Schmidt-Mohr und andere da in der SG leisten.

Was ungewöhnlich ist: Ihr Amtsvorsitzender Tim Ellmer ist einer der Trainer in Ihrer starken Abteilung Basketball.

Ich finde es prima, dass Tim uns da hilft. Er kennt sich da aus, kann uns mit seinem Wissen da viel geben. Er hilft uns im Übrigen auch, wenn es um Projekte geht wie das Werbeschild, zusammen mit Rolli Bührmann.


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