Neues Stanz- und Presswerk Kesseböhmer stärkt den Standort Wittlager Land

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Dahlinghausen. Das heimische Unternehmen Kesseböhmer hat am Stammsitz Bad Essen-Dahlinghausen ein neues Presswerk mit vier Produktions- und Lagerhallen sowie einem Verwaltungsgebäude errichtet. Das Investitionsvolumen bewegte sich im „mittleren zweistelligen“ Millionenbereich, wie Oliver Kesseböhmer im Gespräch mit unserer Redaktion sagte.

Die ersten Maschinen nach dieser Mega-Investition laufen bereits. Generalunternehmer für den Bau war Depenbrock Bau aus Stemwede.

Auf einer Gesamtfläche von 24 000 Quadratmetern (Produktionsfläche: 20 500 Quadratmeter, Bürofläche: 3500 Quadratmeter) wurden die neuen Hallen bei 350 000 Kubikmeter umbautem Raum realisiert. Der Stanzenkeller zum Beispiel ist 7 Meter tief in die Erde gebaut bei einer Länge von 150 Metern.

Es wurden enorme Mengen Boden bewegt ( rund 40 000 Kubikmeter) und rund 30 000 Kubikmeter Boden nach Aufbereitung wieder eingebaut. Nicht weniger als 700 Stahlbeton- und Spannbetonfertigteile wurden verwendet, wobei das maximale Gewicht pro Einzelteil 85 Tonnen betrug. Im Einsatz war ein 400-Tonnen-Mobilkran.

Durch die Größe der Gebäudekomplexe und der versiegelten Fläche war es erforderlich, neue Abflusswege für die Regenwasserleitung zu schaffen. Hierfür wurde von Depenbrock Bau eine 920 Meter lange Kanalleitung verlegt, die eine Gleisanlage der alten Wittlager Kreisbahn und die B 65 kreuzt.

Die Kesseböhmer Gruppe beschäftigt insgesamt 2750 Mitarbeiter (200 Auszubildende in 18 Ausbildungsberufen) und vermeldete 2017 einen Gesamtumsatz von 525 Millionen Euro bei weltweit 18 Standorten. Das Familienunternehmen setzt als Garant für Wachstum und Ausbildung weiter auf den Standort Wittlager Land. Mit dieser Investition werden nach den Worten Oliver Kesseböhmers rund 150 neue Arbeitsplätze geschaffen.


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