Julius-Club 2018 beendet Bad Essener Kinder haben viele Bücher gelesen

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Abschluss in der Gemeindebücherei. Im Bild, die jungen Leser, Andreas Heinl von der VGH-Stiftung, Büchereileiterin Birgit Dobschall, Renate Wischmeyer von der Gemeindeverwaltung (links) und Märchenerzählerin Sabine Meyer (rechts).. Foto: Rainer WestendorfAbschluss in der Gemeindebücherei. Im Bild, die jungen Leser, Andreas Heinl von der VGH-Stiftung, Büchereileiterin Birgit Dobschall, Renate Wischmeyer von der Gemeindeverwaltung (links) und Märchenerzählerin Sabine Meyer (rechts).. Foto: Rainer Westendorf

Bad Essen. Zum fünften Mal fand der Julius-Club in der Gemeindebücherei Bad Essen statt. Und die Resonanz wird von Jahr zu Jahr größer. Auf der Abschlussveranstaltung 2018 konnte die Mädchen und Jungen jetzt ihre Vielleserdiplome und kleine Präsente entgegennehmen.

Seit 2014 beteiligt sich die Bücherei Bad Essen an der Aktion, die niedersachsenweit von der Büchereizentrale Niedersachsen und der VGH-Stiftung angeboten wird. „Beim ersten Mal waren nur acht Kinder dabei“, erinnert sich Büchereileiterin Birgt Dobschall. 2018 reichte der der Platz in der Bücherei an an der Niedersachsenstraße kaum aus, um die vielen Nachwuchsleser unterzubringen.

Es hat sich eben herumgesprochen, dass der Julius-Club ein ganz toller Club ist. Jetzt müssen nur noch die Jungen aus der Gemeinde davon überzeugt werden, wie viel Spaß das Lesen macht. Denn die Jungs waren doch deutlich unterrepräsentiert... Renate Wischmeyer von der Gemeindeverwaltung dankte der Bücherei und der VGH-Stiftung für das Engagement. Sie hat bereits seit mehr als 40 Jahren beruflich mit der Bücherei zu tun und hat schon als Auszubildende in der Einrichtung geholfen. Eine gute Entscheidung sei der Umzug vor einigen Jahren an die Niedersachenstraße gewesen. Die Nähe zur Grundschule biete viele Vorteile.

Die VGH-Stiftung

Andreas Heinle von der VGH-Stiftung war vor Ort in Bad Essen. Die VGH hat die Anschaffung von Büchern für den Club möglich gemacht. Und diese Neuanschaffungen bleiben natürlich auch weiterhin im Bestand der Bücherei. Die Bücher werden vom Stiftungsrat ausgewählt, damit nach Möglichkeit für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Kinder und Jugendliche

Der Julius-Club animiert Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren, die Sommerferien mit Lesen zu verbringen. Spaß am Lesen vermitteln, aber auch Lesekompetenz, Textverständnis und Ausdrucksvermögen fördern – darum geht es. Weitere Aktionen gehören ebenfalls zum Programm. So haben die Bad Essener unter anderem die Wiehen-Buchhandlung besucht und sich im Klettern an der Boulder-Wand ausprobiert.

Eine kleine Rezension

Neben dem Lesen sind die Clubmitglieder auch dazu aufgerufen, die Bücher kurz zu bewerten. Also eine kleine Rezension zu verfassen. „181 Bücher sind bewertet worden. Und noch mehr wurden gelesen“, so Birgit Dobschall. 2018 gab es übrigens eine Premiere. Erstmals haben zwei Kinder ihre Lieblingsbücher öffentlich vorgestellt.

Verleihung der Lesediplome

Höhepunkt war die Verleihung der Lesediplome.Wer fünf oder mehr Bücher geschafft hat, erhält jeweisl ein Vielleserdiplom. Wer möchte, kann auch ein Kreativ-Diplom erwerben. Jeder, der sich über das reine Verfassen der Buchbewertungen hinaus kreativ betätigt hat, wie beispielsweise durch eigene Texte, Bastelarbeiten oder Kunstwerke, darf sich über dieses Diplom freuen.

45 Bücher gelesen

Die Zahl der Bücher, die einige Clubmitglieder gelesen haben, ist beeindruckend. Absolute Rekordhalter sind in in diesem Jahr zwei Kinder, die 30 beziehungsweise 45 Bücher in den vergangenen zehn Wochen gelesen und auch rezensiert haben.


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