Begrüßung auf Augenhöhe Oberschule Bad Essen feiert Geburtstag dreigeteilt

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Bad Essen. Die Oberschule Bad Essen feiert ihren 150. Geburtstag. Mit dazu gehörte ein offizieller Festakt, zu dem Schulleiter Kurt Rieke zahlreiche Gäste in der Aula willkommen heißen konnte.

Zunächst einmal erinnerte der Schulleiter daran, dass nicht die Oberschule als solche, sondern der Schulstandort den Geburtstag feiern könne. Der besondere Geburtstag wird dreigeteilt gewürdigt. Rieke erinnerte an die pädagogische Erlebnisfahrt aller 560 Schüler mit 16 Bussen zum Heidepark Soltau. Ein solches Unterfangen habe ihm hinsichtlich der Aufsichtsführung große Kopfschmerzen bereitet. Es sei eine großartige Unternehmung geworden ohne Unregelmäßigkeiten, die allen in Erinnerung bleiben werde. Teil zwei ist das Ehemaligentreffen, bei dem alle ihre Schule noch einmal in Augenschein nehmen konnten und Teil drei die große Festveranstaltung.

Auf Augenhöhe

Die Begrüßung nahm der Schulleiter auf Augenhöhe ohne überflüssiges Ranking vor. An der Spitze standen drei Pensionäre: Ex-Bürgermeister Günter Harmeyer, der den Festvortrag hielt, den ehemaligen Schulleiter Gerd-Jürgen Thoms (erkrankt) und seinen damaligen Stellvertreter Hans-Jürgen Broermann. Den Landkreis vertrat Mathias Selle, die Schulbehörde Schuldzernent Uwe Schönrock. Bürgermeister und Schulleiter aus dem Altkreis Wittlage waren ebenso der Einladung gefolgt wie Politiker, Vertreter von Betrieben, Stiftungen, Kirchen und der Elternschaft. Zum Abschluss sagte Rieke: „Ich bin stolz darauf, Schule und Kollegium in das 151. Jahr führen und begleiten zu können.“

Durch das Programm, zu dem auch der Lehrerchor beitrug, führte anschließend Susanne Gerigk. Ein Instrumentalstück boten Waldemar Ruppel, ein ehemaliger Schüler, und Maik Kronhart.

Den Veränderungen gestellt

Bürgermeister Timo Natemeyer erinnerte an die vielen Veränderungen, denen sich die heutige Oberschule im Laufe von 150 Jahren zu stellen hatte. Er betonte: „Wir alle sind stolz auf diese Schule, und Sie können es auch sein.“

Schuldezernent Uwe Schönrock verwies darauf, dass sich die Schule den Herausforderungen der sich wandelnden Gesellschaft gestellt habe. Die Erkenntnis, die vor 150 Jahren zur Gründung geführt habe, gelte damals wie heute: „Ohne schulische Bildung geht es nicht.“ Der Redner zeigt sich überzeugt, dass die Bad Essener Oberschule auch in den kommenden 150 Jahren die Herausforderungen meistern werde.

Was kommt in 150 Jahren?

Kreisrat Mathias Selle stellte schmunzelnd fest, dass er zu gern wüsste, was ein Vertreter des Landkreises zum 300. Geburtstag der Schule zu sagen hätte. Pastorin Monika Stallmann zeigte sich stolz auf „ihre“ Schule, deren Team sich die Zeit genommen habe, das Musical „Zauberhafte Zeiten“ einzustudieren. Den Reigen der Grußworte rundeten Claudia Nordsieck von Schulelternrat und Uschi Gomez vom Schulförderverein, die ein großes Sparschwein mitgebracht hatte, ab.


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