Investition im „Hammerland“ Schwarz Werkzeugbau in Bad Holzhausen wächst weiter

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Pr. Oldendorf. Das Unternehmen Schwarz in Pr. Oldendorf-Bad Holzhausen wächst weiter.

Investiert wird aktuell in eine rund 2500 Quadratmeter große Erweiterung des Werkzeugbaus und zum anderen in eine knapp 2600 Quadratmeter große Produktionshalle mit integriertem Presswerk.

Seit Oktober 2017 laufen die Bauarbeiten. Beide Hallen erhalten einen separaten Sozialtrakt, wie Diedrich Diedrichsen als geschäftsführender Gesellschafter im Gespräch mit unserer Redaktion betonte.

Die Werkzeugbauerweiterung solle zur Optimierung der Prozesse in einem anspruchsvollen Marktumfeld beitragen.

Mit der neu gewonnen Montagefläche werden die Durchlaufzeiten reduziert und Nebenzeiten für Transporte und Materialbereitstellung minimiert. Darüber hinaus kann Schwarz durch die Erweiterung mehr Großwerkzeugprojekte bearbeiten. Die Produktionshalle wird für das Geschäftsfeld Produktionstechnik, speziell für die Kleinserienfertigung, gebaut. Die Halle soll in drei Bereiche unterteilt werden. Zum einen entsteht eine Pressenhalle und zum anderen ein separater Anbau, in der die Logistik abgewickelt wird. Zudem wird ein s Bürogebäude gebaut.

Neuer Großauftrag

Durch große Vertriebsanstrengungen konnte ein Großauftrag für einen namhaften Neukunden gewonnen werden.

Der Auftrag umfasst mehrere Bauteile für ein Elektroauto eines deutschen Sportwagenherstellers. Zur Erfüllung des Auftrags ist der Neubau der Halle, zur Erweiterung der Produktionsflächen, notwendig. Der Neubau wird Ende dieses Jahres fertiggestellt.

Durch die beiden Investitionen entstehen weitere Arbeitsplätze im zweistelligen Bereich. Seit der Übernahme durch die neuen Gesellschafter wurden fast 100 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Schwarz Werkzeugbau wurde 1964 von Heinz Schwarz in Bad Holzhausen gegründet und ist seit über 50 Jahren ein renommierter Hersteller von Platinenschneid-, Folgeverbund-, Stufen- und Transferwerkzeugen für die Automobilindustrie, den Nutzfahrzeugbau und die Landwirtschaft. Das Leistungsspektrum umfasst den klassischen Werkzeugbau ebenso wie die Komplettentwicklung bis hin zur Serienfertigung von Bauteilen. Mit knapp 300 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den größten unabhängigen Werkzeugbauern Deutschlands.

Eine Investorengruppe unter Federführung von Oliver Kesseböhmer, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Kesseböhmer Unternehmensgruppe aus Bad Essen-Dahlinghausen, übernahm zum Jahreswechsel 2012/2013 die Anteile der Familiengesellschafter Susanne Hagedorn und Jörg-Thomas Schwarz.

Durch die beiden aktuellen Investitionen im Gewerbegebiet „Hammerland“ entstehen weitere Arbeitsplätze im zweistelligen Bereich. Seit der Übernahme durch die neuen Gesellschafter wurden bereits fast 100 neue Arbeitsplätze geschaffen - dies entspricht einem Zuwachs von 50 Prozent in 5 Jahren - gleichzeitig konnte der Umsatz mehr als verdoppelt werden.


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