Einweihung am 15. September Ein DRK-Sozialzentrum für alle Wittlager Bürger

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Wittlage. Noch vier Wochen, dann soll das neue DRK-Sozialzentrum an der Lindenstraße 193 in Wittlage fertiggestellt sein. Die offizielle Einweihung findet am Samstag, 15. September, ab 11 Uhr statt.

Gastredner ist Rudolf Seiters, ehemaliger Kanzleramts- und Innenminister sowie von 2003 bis 2017 Präsident des Deutschen Roten Kreuzes. Im Anschluss an die Feierstunde sind alle Bürger zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Der Zeitplan ist eng

Bis dahin gibt es noch viel zu tun. „Der Zeitplan ist eng“, so Rainer Ellermann, Präsident der DRK-Kreisverbandes Wittlage. Der Grund: Handwerker sind knapp. Der Personalmangel in vielen Betrieben ist auch bei diesem großen Vorhaben zu spüren. Erschwerend kommt hinzu, dass in den vergangenen Jahren erhebliche Kostensteigerungen zu verzeichnen waren. Ein Teil konnte bei dem Projekt Sozialzentrum aufgefangen werden – durch Unterstützung der Gemeinde Bad Essen und durch Sponsoren. Zudem sind kleinere Umbaumaßnahmen gestrichen worden.

Zwei Abschnitte

Das Gesamtvorhaben an der Lindenstraße ist in zwei Abschnitte unterteilt. Der DRK-Kreisverand Wittlage hatte die Immobilie vom Unterhaltungsverband (UHV) Obere Hunte erworben, der in das Gewerbegebiet an der Bundesstraße 65 nach Rabber umgezogen ist. Finanziell engagiert haben sich die drei Altkreisgemeinden. Auch die Sparkassenstiftung half. Der Rest wird über einen Kredit finanziert.

Kommunale Gemeinschaft

Die Büros des Ortsvereins Bad Essen und Kreisverbandes wurden unter anderem hergerichtet. Außerdem Schulungs- und Besprechungsräume, Räumlichkeiten für das Jugendrotkreuz. Die DRK-Kleiderkammer hat den Betrieb aufgenommen. Im oberen Bereich kann die kommunale Gemeinschaft Wittlage ehemalige Büros für ihr Archiv nutzen.

Der zweite Abschnitt

Im zweiten Abschnitt entsteht das Sozialzentrum. Träger des Vorhabens ist der DRK-Ortsverein Bad Essen. Mittelpunkt ist der Begegnungsraum. „Hier können Veranstaltungen stattfinden. Seniorennachmittage, Vorträge und auch Blutspendetermine“, erläutert Ellermann. Es sei ein Treffpunkt für alle Wittlager Vereine und die Ortschaft, ergänzt Hoffschröer. „Wir bauen das Zentrum für die Bevölkerung, nicht für uns“, so Hoffschröer. Der Ortsvereinsvorsitzende betont, dass auch künftig die Blutspendetermine in Rabber und in Lintorf erhalten bleiben.

Sortierraum für die Kleiderkammer

Bestandteil des Sozialzentrums ist zudem eine moderne Küche. Langfristig werde angestrebt, in Wittlage auch einen sozialen Mittagstisch anzubieten, so Ellermann. In einem abgetrennten Bereich der ehemaligen Wasserverbandshalle wird außerdem der Sortierraums für die Kleiderkammer eingerichtet.

Den Umbau von Anfang begleitet Günter Harmeyer. Ihm gelte großer Dank, so das DRK. Ebenso dem Architekten des Vorhabens, Martin Nordhoff. „Das Zusammenspiel funktioniert gut“, sagt Rainer Ellermann. Derzeit laufen die Restarbeiten, Fliesen müssen verlegt und Installationen angebracht werden. Natürlich sind die Räume behindertengerecht ausgestattet.

Der zweite Abschnitt konnte in Angriff genommen werden, weil das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL) im Rahmen des Zile-Programms einen Förderantrag des DRK-Ortsvereins Bad Essen genehmigt hat. Zile – das sind Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung. Mehr als 200.000 Euro werden bereitgestellt.


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