Bürgerinitiative „Pro Polizei Auswahlverfahren für Polizeistation Bad Essen läuft

Meine Nachrichten

Um das Thema Bad Essen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Wittlager Initiative Pro Polizei war zu Gast beim Polizeipräsidenten in Osnabrück. Foto: PolizeiDie Wittlager Initiative Pro Polizei war zu Gast beim Polizeipräsidenten in Osnabrück. Foto: Polizei

Bad Essen. Die Bürgerinitiative Pro Polizei hat ihre Forderungen im Gespräch an den Polizeipräsidenten Bernhard Witthaut herangetragen. Dieser verspricht: „Wir werden die Sicherheit im Wittlager Land im Auge behalten“ – und verrät, dass derzeit ein Auswahlverfahren für die dauerhafte Besetzung der Polizeistation Bad Essen läuft.

In dem Gespräch, das auf Vermittlung der CDU-Landtagsabgeordneten Gerda Hövel zustande kam, setzt sich die Bürgerinitiative für eine verstärkte Polizeipräsenz im Wittlager Land ein. So äußert der Sprecher der Initiative, Ernst Busse, die Sorge nach einer unzureichenden Besetzung der Polizeistation Bad Essen.

Polizeiinspektion Osnabrück

Michael Maßmann, Leiter der Polizeiinspektion Osnabrück, verspricht: „Wir suchen eine diensterfahrene Kollegin oder einen Kollegen, der dauerhaft nach Bad Essen passt und ein vertrauensvoller Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger wird.“ Derzeit fände ein entsprechendes Auswahlverfahren statt, womit die Polizeistationen Bad Essen und Ostercappeln als Bestandteil der Polizeistation Bohmte gesichert werden sollten.

„Wir halten Wort“

Einen positiven Ausblick biete die Anzahl der Neueinstellungen für die Polizei, so der Polizeipräsident.

Gerda Hövel hob hervor, dass mit der vermehrten Einstellung von Polizisten ein zentrales Wahlversprechen der Koalitionsfraktionen nun in der Umsetzung begriffen sei: „Wir halten Wort.“

Diesen Hoffnungsschimmer nehme man gerne mit, versicherten die Vertreter von Pro Polizei, deren wichtigsten Anliegen eine Erhöhung der Polizeipräsenz in der Fläche ist. Die Bürgerinitiative beklagt, dass es in Notsituationen im Wittlager Land schon zu Wartezeiten bis zu 30 Minuten gekommen sei. Witthaut hob jedoch hervor: „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind im Schnitt innerhalb von 14 Minuten an ihren Einsatzorten – das ist eine gute Reaktionszeit. Wir beobachten die Entwicklungen in der Polizeidirektion und entscheiden über die Verteilung des zur Verfügung stehenden Personals anhand festgelegter Kriterien.“

Dabei wies Inspektionsleiter Maßmann auch darauf hin, dass das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung der tatsächlichen Kriminalitätsrate zuwiderlaufe.

Eine gemeinsame Aufgabe

Zudem merkte Witthaut an, dass Gefahrenabwehr eine gemeinsame Aufgabe der Kommunen und der Polizei sei, vorrangig jedoch der Kommune – als originäre Gefahrenabwehrbehörde. Damit einhergehend sprach er die Möglichkeiten eines Ordnungsaußendienstes an. Des Weiteren sollte die kommunale Kriminalprävention im Wittlager Land wieder eine größere Bedeutung erhalten. Die Initiative möchte hierzu mit Zustimmung des Polizeipräsidenten den Informationsaustausch mit dem Polizeikommissariat Bramsche und der Polizeistation Bohmte forcieren.

„Alle Gesprächsparteien waren mit dem Austausch hochzufrieden“, zog Hövel Bilanz und hob hervor, dass alle Beteiligten den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen wollen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN