Megahitze im Wittlager Land Von Störchen und Feldhasen auf dem Sprung

Von Martin Nobbe


Hunteburg/Bad Essen. Die Hitze- und Dürreperiode macht Mensch und Tier im Wittlager Land zu schaffen.

Wenn die Feldhasen Hochzeit feiern, dann sind bei den Rammlern (männlicher Hase) Sprinterqualitäten angesagt. Denn eine Häsin lässt sich nicht so leicht erobern. In den meisten Fällen haben dann auch gleich mehrere Rammler einen Blick auf die schöne Häsin geworfen und es kommt unweigerlich zwischen den Nebenbuhlern zum Kampf. Da geht es drunter und drüber und es fliegen die Fetzen.

Durch die Lüfte segeln

Durch Thermik getragen und ohne Kraftanstrengung über die abgeernteten Felder seglen und nach Beute Ausschau halten: Für einen Greifvogel gibt es in diesen sommerlichen Tagen wohl nichts Schöneres. Nichts kann den Beutegreifer von seinem Flug abhalten. Bis ein kleiner Trupp von Krähen heranfliegt. Und die schwarzgefiederten Freunde können bekanntlich sehr unangenehm werden Nach dem Motto „Der Klügere gibt nach“ verschwand der Greif.

Reise in den Süden

Verschwunden sind bald auch der Großteil der Störche im Altkreis Wittlage. In nur zwei Monaten vom hilflosen Storchenküken bis zum eleganten Segelflieger. Die Vierlinge aus Bad Essen-Wehrendorf stehen in den Startlöchern und werden sich schon bald aus der Region verabschieden. Ihre Probeflüge über dem Wittlager Land haben sie schon längst erfolgreich hinter sich gebracht. Die gefährliche Reise gen Süden kann beginnen.


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