Besuch der Kreisverwaltung Das Federkernmuseum in Barkhausen öffnet in Kürze

Jan Wagner, Matthias Selle, Stefan Zumstrull, Verena Dimper, Fabian Schöder und Burkhard Fromme (von links)) begutachten eine historische Maschine für das Taschenfederkernsystem. Über die QR-Codes kann mithilfe von mobilen Tablets die Maschine in Aktion bewundert werden. Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe LewandowskiJan Wagner, Matthias Selle, Stefan Zumstrull, Verena Dimper, Fabian Schöder und Burkhard Fromme (von links)) begutachten eine historische Maschine für das Taschenfederkernsystem. Über die QR-Codes kann mithilfe von mobilen Tablets die Maschine in Aktion bewundert werden. Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe Lewandowski

Barkhausen. Unter einem Federkernmuseum können sich wohl nur die wenigsten etwas vorstellen – so ging es auch den Vertretern des Landkreises Osnabrück, Kreisrat Matthias Selle, Stefan Zumstrull, Fachdienstleiter für Bildung, Kultur und Sport sowie Burkhard Fromme und Fabian Schröder, Leiter und Mitarbeiter des Kulturbüros, vor ihrem Besuch im fast fertiggestellten Museum in Barkhausen.

Im Rahmen der exklusiven Führung durch Jan Wagner, Geschäftsführer der Agro Holding, und Verena Dimper, Marketingverantwortliche bei Agro, wurde jedoch schnell klar, dass das Museum die Museumslandschaft in der Region um ein echtes Highlight erweitern wird.

Denkmalgerecht renoviert

Das Federkernmuseum befindet sich in einem jüngst denkmalgerecht renovierten, alten Fachwerkhaus in Bad Essen-Barkhausen – und das aus triftigem Grund: Das Haus war einst das Elternhaus von Wolfgang Grothaus, dem Inhaber des international erfolgreichen Bad Essener Federkernproduzenten Agro. Die Idee zur Federkernherstellung entstand dort 1948, die erste Produktionshalle befand sich gleich nebenan.

Die ersten Maschinen finden sich nun im Museum wieder, das aber nicht als Firmenmuseum fungiert. Stattdessen stellt das Museum den Federkern als klassisches Matratzensystem selbst in den Vordergrund, zeigt dessen Herstellung und lädt zum Experimentieren ein – so kann man beispielsweise selbst Federkräfte messen oder in einem modernen Boxspringbett mittels Druckpunktmessung einen Einblick in die Möglichkeiten digitaler Liegeanalyse erhalten.

Historisch und modern

Ein voll ausgestatteter Tagungsraum im Obergeschoss und ein Firmengästehaus nebenan erweitern das Museum mit einer Ausstellungsfläche von 160 Quadratmetern und unterstützen den Charme in der Verbindung zwischen historisch und modern. Matthias Selle und seine Kollegen zeigten sich tief beeindruckt, beglückwünschten das Museumsteam zur bereits geleisteten Arbeit und wünschten einen erfolgreichen Museumsstart.


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