Gastgeber für Agility-Turnier Sportplatz Wimmer bewährt sich als Hindernisparcours

Von Martin Nobbe


Wimmer. Der erste von drei Wettbewerben, auch Läufe genannt, des Ostwestfalen-Lippe-Cups 2018 fand im niedersächsischen Wimmer statt. Ausrichter war die Agility-Riege der Ortsgruppe Kirchlengern-Nord im Verein für Deutsche Schäferhunde, die im Vorjahr den Titel geholt hatte und entsprechend jetzt Gastgeber war.

Teil zwei folgte am kommenden Wochenende in Greffen (Stadtteil von Harsewinkel), der Abschluss dann in Bielefeld. Agility ist eine noch verhältnismäßig junge Hundesportart, bei der die Hunde (begleitet von den Hundeführern) einen Parcours, in dem eine Reihe von Hindernissen aufgebaut sind – von der Wippe über Hürden bis hin zum Tunnel – bewältigen müssen.

Spaß und Fitness

129 Teilnehmer aus ganz Deutschland waren mit ihren Vierbeinern angereist und zeigten auf anspruchsvollen Parcours ihr Können. Agility ist hier das Stichwort, das Spaß und Fitness für Hund und Mensch verspricht. Im Januar 2017 trat die Agility-Riege in die Ortsgruppe Kirchlengern-Nord des Vereins für Deutsche Schäferhunde ein – obwohl die Agility-Vierbeiner nur selten Schäferhunde sind.

Ohne Leine

Vom Jack Russell und französischer Bulldogge über Schäferhund und Collie bis hin zum Labrador waren unzählige Rassen vertreten. Nach dem Zeichen „Auf die Plätze fertig los“ liefen die Vierbeiner, ohne Leine geführt von Herrchen oder Frauchen“, teilweise wie aus der Pistole geschossen, den Parcours ab.

Parson Russell sind immer gut drauf

Die Parson-Russell-Terrierhündin „Else“ (2) der Eheleute Christiane und Roger Jantz aus Diepenau zeigte Sprinterqualitäten und war einer der schnellsten Hunde. Die Eheleute waren mit ihren vier Parson-Russell-Terriern, Rüde Dee (6 Monate), Hündin Else (2), Hündin Brenda (7) und Hündin Anna (9) nach Wimmer gekommen. Seit über 19 Jahren sind die Eheleute im Hundesport aktiv und lassen kaum ein Turnier aus. Mit ihren Vierbeinern der Rasse Parson Russell, haben die Eheleute nach eigner Aussage das große Los gezogen. „Unsere Hunde sind einfach immer gut drauf“, so Roger Jantz.

Ein Gründungsmitglied

Aber auch die Jack-Russell-Hündin „Lotte“ (7) von Ann-Katrin Meergans aus Lintorf war in Form und zeigte vor den Augen des niederländischen Richter Mark von Feen eine gute Leistung. Ann-Katrin Meergans ist eines von vier Gründungsmitgliedern und war mit Tochter Mia Sophie (2), der Labradorhündin „Emma“ (10) und der siebenjährigen Hündin „Lotte“ zum Turnier in Wimmer erschienen. „Als ich meine Hunde bekam, war Mia Sophie noch gar nicht auf der Welt“, schmunzelt Ann-Katrin Meergans. Die beiden Hunde kamen im Welpenalter in die Familie. Lotte stammt von einem Reiterhof bei Bünde, Emma von einem Züchter aus Bielefeld.

„Als meine Tochter dann vor zwei Jahren geboren wurde, war die Labradorhündin bereits acht Jahre alt, und meine Emma war fünf, da entwickelte sich eine Freundschaft zwischen meiner Tochter und den Hunden wie sie schöner nicht sein kann. Die beiden spielten bei meiner Tochter sogar den Babysitter“, lacht die stolze Mutter und Hundebesitzerin.