2018 ein gutes Jahr für Adebar Wittlager Jungstörche vor der Reise in den Süden

Von Martin Nobbe


Wehrendorf. 2018 war ein gutes Storchenjahr im Wittlager Land. In diesen Tagen trainieren die Jungstörche am Himmel über dem Wittlager Land ihre Flugmuskeln für den langen und gefährlichen Flug in den Süden.

Die Jungstörche im Wittlager Land stehen in den Startlöchern. Wenn die Altstörche auf Nahrungssuche unterwegs sind, dann werden von den Jungstörchen die ersten Flugversuche unternommen.

Adebars Nachwuchs kommt erst in zwei bis drei Jahren, mit der Geschlechtsreife, zurück ins Wittlager Storchenland.

Die Altstörche hingegen bleiben ihrem Horst treu und kommen (hoffentlich) im nächsten Jahr gesund und munter wieder nach Wehrendorf, Hunteburg, Bohmte und Harpenfeld zurück.

Brutzeit von 32 Tagen

Während in Harpenfeld 3 Jungstörche ihrem Jungfernflug entgegenfiebern, haben nach einer Brutzeit von 32 Tagen an der Bohmter Straße in Wehrendorf gleich 4 Jungstörche das flugfähige Alter erreicht. Im vergangenen Jahr hatte es hier nur ein Jungstorch geschafft und war im Spätsommer mit den Artgenossen in die Süden geflogen.

Vierlinge beringt

Die Vierlinge wurden inzwischen auch beringt. Noch stehen die Störche auf der Roten Liste und sind vom Aussterben bedroht. Damit uns diese Art erhalten bleibt, sind pro Brutpaar mindestens zwei Jungstörche nötig. Die Rotschnäbel aus dem Wittlager Land sorgen also in diesem Jahr für reichlich Nachwuchs, denn in Hunteburg (3), Bohmte (2), Harpenfeld (3) und Wehrendorf (4) hat Adebar gute Erziehungsarbeit geleistet.