Ostwestfalen-Lippe-Cup Agile Hunde auf dem Wimmer Sportplatz

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Wimmer. Wippen, Röhren, Leitern, Reifen, wo sonst zwei Fußballtore und ein rundes Leder die einzigen Sportgeräte sind. Am Samstag, 30. Juni, und Sonntag, 1. Juli, ist der Sportplatz Wimmer Austragungsort des Ostwestfalen-Lippe-Cups. Dann wird hier nicht gekickt, dann geht es um Agilty auf vier Pfoten.

Veranstaltet wird das Turnier von der Agility-Riege der Ortsgruppe Kirchlengern-Nord im Verein für Deutsche Schäferhunde. Der Fokus der Gruppe liegt in der Ausbildung von Hunden für unterschiedliche Lebensbereiche wie Begleit-, Schutz- oder Fährtenhund, in der Erziehung in Hinblick auf Sozialverhalten und Verkehrssicherheit, sowie im Hundesport. Agility ist hier das Stichwort, das Spaß und Fitness für Hund und Mensch verspricht. Im Januar 2017 nämlich trat die Agility-Riege geschlossen in die Ortsgruppe Kirchlengern-Nord des Vereins für Deutsche Schäferhunde ein. Dort fühlen sich die Hundesportler willkommen, auch wenn die Agility-Vierbeiner nur selten Schäferhunde sind.

Der Brite Peter Meanwell ersann die Sportart im Jahre 1977, heute ist sie die angesagte Freizeitbeschäftigung für alle Herrchen, Frauchen und Hundchen, die mehr wollen, als nur Gassi gehen. Auf herausfordernden Parcours können sie die Wendigkeit und das Reaktionsvermögen des Hundes und die Harmonie zwischen Mensch und Tier unter Beweis stellen. Dass die Mitglieder der Kirchlengerner Riege allesamt mit ihren Hunden gute Teams bilden, zeigte sich spätestens beim Ostwestfalen-Lippe-Cup (OWL-Cup), den sie im Juli vergangenen Jahres für sich entschieden.

Gastgeber ist Titelverteidiger

Und wie es das Reglement will, ist nach dem Cup auch vor dem Cup und der Gewinner wird zum Gastgeber der Veranstaltung im Folgejahr, wofür sich die Riege das schöne Wimmer ausgesucht hat. Am Samstag, 30. Juni, gehen hier von 9 bis 16 Uhr 130 Teilnehmer aus ganz Ostwestfalen-Lippe bis nach Paderborn und Lippstadt mit ihren Hunden an den Start. Am zweiten Turniertag, Sonntag, 1. Juli, ebenfalls von 9 bis 16 Uhr, wird ein kleineres Turnier ausgetragen, hauptsächlich mit Teilnehmern aus der Region. Sie alle treten in drei Größenklassen und dabei wiederum in vier verschiedenen Leistungsklassen an. Außerdem werden zwei Disziplinen unterschieden: Läufe, bei denen sogenannte Kontaktzonengeräte wie Wippe, Laufsteg, Tunnel oder Schrägwand zum Einsatz kommen, und Jumpings, bei denen Bello nicht nur weit springen, sondern auch Reifen durchspringen und Hürden überspringen muss. Was heißt „muss“? Wer schon einmal ein Agility-Training oder -Turnier erlebt hat, spürt, welchen Spaß die Hunde dabei haben. Und die Herrchen und Frauchen erst!

Spaß haben aber mit Sicherheit auch die Besucher des Agility-Turniers – beim Zuschauen, beim Fachsimpeln, beim Mitfiebern, „zumal auch für Verpflegung in Form von Frühstücks-, Grill- und Kuchenbuffet bestens gesorgt ist“, wie Ann-Katrin Meergans von der Agility-Riege verrät.


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