Projektwoche am Schuljahresende Zauber-Akademie an der Grundschule Lintorf

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Beim gemeinsamen Abschluss der Zauber-Show präsentierten Sarah (l.), Maximilian und Jenni einen Zaubertrick mit Papier. Foto: Louisa RiepeBeim gemeinsamen Abschluss der Zauber-Show präsentierten Sarah (l.), Maximilian und Jenni einen Zaubertrick mit Papier. Foto: Louisa Riepe

Lintorf. Eine magische letzte Schulwoche habe die Kinder in Lintorf verbracht: Fünf Tage lang durften sie Tricks und Täuschungen üben. Und am Ende stand eine Zauber-Vorführung vor Eltern, Großeltern und Geschwistern.

„Ich darf Ihnen vorstellen, unsere Nachwuchs-Zauberin Jenni.“ Unter dem Applaus der Zuschauer betritt ein blondes Mädchen die Bühne. Als Requisiten hat sie nur drei Streichhölzer dabei. Eines will sie jetzt magnetisch aufladen, und reibt dazu den roten Kopf an ihrem Unterarm. Und siehe da: Das aufgeladene Streichholz in ihrer linken Hand wird von den anderen beiden in ihrer rechten Hand abgestoßen. Da muss wohl Magie im Spiel gewesen sein... „Bravo, Jenni“, lobt die Lehrerin.

Eine Woche Vorbereitung

Auf ihren großen Auftritt hat sich die Grundschülerin eine Woche lang vorbereitet. Denn zum Abschluss des Schuljahres gab es an der Grundschule Lintorf eine Projektwoche unter dem Titel „Kleine Zauberkünstler“. Schulleiterin Hannelore Brokamp hatte dafür als eine ihrer letzten Amtshandlungen Rudolf Hofmann, alias Zauberer Casablanca, engagiert. „Die Schüler können von ihm lernen, diszipliniert zu arbeiten. Durch Üben können sie wirklich etwas erreichen“, so Brokamp.

Und geübt wurde fleißig: Montag bis Freitag von acht bis um zwölf Uhr waren die 260 Schüler in jahrgangsgemischten Gruppen mit dem Erlernen der verschiedenen Zaubertricks beschäftigt. Sie bastelten sich selbst eine Utensilienkiste, und studierten das Programm für die Vorstellung am letzten Projekttag ein. Am Freitagnachmittag ab 14 Uhr sahen dann die eingeladenen Eltern, Großeltern und Geschwister staunend den Tricks und Zaubereien zu.

Nicht leicht zu durchschauen

Rohe Eier spurlos in einem Zylinder verschwinden zu lassen, einen Knoten in eine Schnur machen, ohne die Enden loszulassen oder mehrere Motive auf einer einzigen Spielkarte abzubilden – alles kein Problem für die jungen Zauberkünstler. Besonders viel Applaus bekam beispielsweise Phil für seinen Kartentrick, bei dem er es trotz mehrfachen Drehens und Umklappens immer wieder schaffte, alle Motive offen aufzufächern. „Ich habe immer noch nicht verstanden, wie er das geschafft hat“, meinte anschließend eine Mutter, die versucht hatte, es ihm nachzumachen.

Dass die Dinge manchmal nicht so sind, wie sie scheinen, diese Erkenntnis konnten die Schüler in jedem Fall aus der Projektwoche mitnehmen. „Sie lernen, genau hinzuschauen und sich selbst eine Meinung zu bilden“, so Schulleiterin Brokamp. Als Erinnerung daran, und natürlich an die spannende Projektwoche, konnten die Schüler im Anschluss an die Vorführungen noch Zauberstäbe, Trickkisten und DVDs von Zauberer Casablanca kaufen. Darüber hinaus mussten die Familien übrigens kaum etwas für die Projektwoche bezahlen: Sie wurde vom Bildungsfonds Wittlager Land und von der Sparkassenstiftung finanziell unterstützt.


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