Sommerfest zum Geburtstag Zehn Jahre Kindergarten auf Bad Essener Berg


Essenerberg. Es war kein normales Sommerfest: Der Natur- und Erlebniskindergarten auf dem Essenerberg hat sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Zu Gast waren auch einige ehemalige Kinder und Eltern.

Auch wenn sich inzwischen viel verändert hat, Leiterin Britta Warsinsky und ihre Kolleginnen Jessica und Sylwia sind seit 2008 ein eingeschworenes Team. „Das macht mich auch stolz, dass ich immer noch mit den beiden zusammenarbeiten darf. Schön, dass sie hier arbeiten und die Zeit mitgestaltet haben“, so die Leiterin.

Kommunale Fachberatung

Das Konzept gehe zurück auf eine Idee der kommunalen Fachberatung Karin Präger. Natur erleben sei auch heute noch der Schwerpunkt in der täglichen pädagogischen Arbeit. „Die Kinder würden am liebsten den ganzen Tag im Wald spielen, das war vor zehn Jahren auch schon so“, sagte Britta Warsinsky. Anfangs waren es drei Fachkräfte in Teilzeit, die sich bis 14 Uhr um 20 Kinder gekümmert haben. Zwei Jahre später wurde die Gruppe aufgrund der großen Nachfrage auf 25 Kinder aufgestockt. 2014 kam eine Nachmittagsgruppe hinzu, und die Öffnungszeit wurde bis 17 Uhr verlängert.

Verbund sozialer Dienste

Bis 2016 war das Kinderhaus Wittlager Land der Träger des Natur- und Erlebniskindergartens. Mit dem Anbau und der Eröffnung der Krippe Charly’s Kinderparadies Sonnenwinkel ging auch der Kindergarten in Trägerschaft von Charly’s Kinderparadies über. Das Kinderhaus Wittlager Land und Charly’s Kinderparadies hatten zuvor schon über Jahre in verschiedenen Bereichen zusammengearbeitet und sich eine Verwaltung geteilt. Sie sind seit 2016 auch unter dem Dach des Verbunds sozialer Dienste zusammengefasst. „Der Anbau der Krippe war definitiv ein Höhepunkt in den vergangenen zehn Jahren“, sagte Britta Warsinsky.

Zweite Vormittagsgruppe

Auch 2017 habe sich noch einmal einiges verändert. Seit August gibt es eine zweite Vormittagsgruppe und Unterstützung von der Fachkraft für Sprache Gabriela Allhoff, denn der Natur- und Erlebniskindergarten und die Krippe sind zur Sprachkita geworden. „Wir sind jetzt sechs Erzieherinnen in Voll- und Teilzeit sowie eine Fachkraft für Sprache. Zusammen mit der Krippe arbeiten hier 14 Fachkräfte“, berichtete die Leiterin.

Ihr Dank galt allen Mitarbeiterinnen, den Reinigungskräften und Hausmeistern: „Ihr seid alle motiviert, flexibel, engagiert und ganz liebevoll im Umgang mit den Kindern und den Eltern. Danke dafür. Und bei den Eltern möchte ich mich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken!“ Jedes Mal freue sie sich sehr, wenn sie ehemalige Kindergartenkinder nach einiger Zeit mal wieder im Ort trifft oder die Mädchen und Jungen sogar dem Kindergarten einen Besuch abstatten. „Oder wenn Eltern auch ihr nächstes Kind bei uns anmelden. Das zeigt, dass sie von unserer pädagogischen Arbeit überzeugt sind.“