Vorbereitungen für Saison „Viererrat“ aus Lintorf krempelt Ärmel hoch

Unterwegs in Sachen Volleyball beim VfL Lintorf: der verantwortliche „Viererrat“ mit (von links) Florian Brune, Hartmut Uhlmann, Joachim Fricke und Stefan Hörsemann. Foto: VfL LintorfUnterwegs in Sachen Volleyball beim VfL Lintorf: der verantwortliche „Viererrat“ mit (von links) Florian Brune, Hartmut Uhlmann, Joachim Fricke und Stefan Hörsemann. Foto: VfL Lintorf

Lintorf. „Nach der Saison ist vor der Saison.“ Dass hinter dieser Binsenweisheit eine Menge Zeit und Arbeit steckt, erfährt unter anderen Achim Fricke, einer von vier Volleyball-Abteilungsleitern des VfL Lintorf.

Wir basteln bereits seit Beginn des Jahres intensiv an einer neuen, möglichst erfolgreichen Saison 2018/19. Wer erst nach Ablauf der alten Spielzeit mit den Planungen für die neue beginnt, ist definitiv zu spät dran“, bekennt sich Fricke zum nötigen Einsatz.

Über 60 Zusatztermine

So sind in den letzten fünf Monaten weit über 60 Zusatztermine angefallen, die von dem Quartett zur künftigen Ausrichtung der Abteilung und der einzelnen Mannschaften wahrgenommen wurden. „Das persönliche Gespräch mit den Beteiligten ist durch nichts zu ersetzen“, so der umtriebige Barkhauser, „auch wenn meine Mitstreiter ab und zu durchblicken lassen, dass die Grenze der Terminfülle erreicht ist und ihnen in Einzelfällen auch ein ausführliches Telefon ausreichen würde.“

Kein ruhiges Fahrwasser

Noch sei kein ruhiges Fahrwasser erreicht, betont Florian Brune, der sich als Koordinator um die Synchronisierung der Trainings- und Spielpläne kümmert. Es gilt unter anderem, die Spiele sämtlicher Teams von der jüngsten Jugendmannschaft über die Kreisklasse bis zur Dritten Liga abzustimmen, damit keine Terminkollisionen bei den insgesamt 28 (!) Mannschaften auftreten und möglichst alle Teams und Trainer zufriedengestellt sind. Eine Herkulesaufgabe.

Gleiches gilt für die Aufteilung der Trainingszeiten im chronisch voll besetzten Volleydome. „Es hier jedem zu 100 Prozent recht zu machen wäre schon eine außerordentliche Leistung“, umschreibt Brune kurz den Schwierigkeitsgrad dieser Aufgabe.

Suche nach Trainern

In den vergangenen Jahren hat sich insbesondere die Suche nach Trainern für die diversen Teams als besonders zeitintensiv und nervenaufreibend herausgestellt. Fricke unisono mit Hardy Uhlmann und Stefan Hörsemann: „Wir haben es bisher trotzdem immer wieder geschafft, vakante Trainerposten in der Abteilung mit motivierten Volleyballern zu besetzen, vielfach sogar mit Trainer und Co-Trainer, was unserer Philosophie entspricht. Das rechne ich uns eigentlich als größtes Verdienst an. Jedes Mal, wenn eine Tür zuging, ist eine andere Tür aufgegangen, wenn auch teilweise in letzter Minute.“

Das Highlight der letzten Saison ist für das Quartett natürlich der Aufstieg der ersten Damenmannschaft in die 3. Liga. Der Aufwand ist noch mal etwas größer als in der Regionalliga, aber „die vier“ sind zuversichtlich, zumal die erforderlichen Abläufe aus der erst zwei Jahre zurückliegenden Drittligasaison der ersten Herrenmannschaft noch gut bekannt sind.

Ein eingespieltes Team

Bei den Heimspielen auch der Herren in der Regionalliga setzt die Abteilung auf ein eingespieltes Team, das sich von den Ballmädchen über Aufbau, Catering, Musik, Verlosung und mehr um alles kümmert. „Der Dank gilt auch der Vereinsführung, die sich ohne Wenn und Aber hinter den Aufstieg gestellt hat, sowie Trainer Stefan Engelke, der sich auch außerhalb der Halle über Gebühr für seine Mannschaft eingesetzt hat.“