Aktion der Steuerungsgruppe Fairtrade: Aufkleber-Kampagne in Bad Essen startet

Von Christa Bechtel

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Eckhard Eilers und Ilse Bockbrede-Ilsemann überreichten Lintorfs Edeka-Chef Andreas Lampe jetzt den neuen Fairtrade-Aufkleber, den Lampe im Großformat in seinen Händen hält. Foto: Christa BechtelEckhard Eilers und Ilse Bockbrede-Ilsemann überreichten Lintorfs Edeka-Chef Andreas Lampe jetzt den neuen Fairtrade-Aufkleber, den Lampe im Großformat in seinen Händen hält. Foto: Christa Bechtel

Bad Essen. Damit die Verbraucher zukünftig sofort wissen, wo sie fair gehandelte Waren bekommen, hat die Fairtrade Steuerungsgruppe Bad Essen jetzt eine Aufkleber-Kampagne gestartet. Ob in Unternehmen des Einzelhandels, Gastronomiebetrieben oder Schulen, Vereinen und Kirchengemeinden: Überall begegnet man dem Aufkleber „Wir sind Fair! Hier erhalten sie Waren aus fairem Handel“.

Diese Kampagne ist der erste Schritt, damit wir den Konsum von fair gehandelten Produkten einfach ein bisschen höher bekommen und den Anteil vergrößern“, erklärt Eckhard Eilers, Sprecher der Bad Essener Steuerungsgruppe. „Wir haben insgesamt 16 Kooperationspartner. Das ist schon eine große Bandbreite, gerade im Lebensmittelbereich. Aber auch im Bereich Schmuck, Schmuckherstellung – im Bereich Gold und Edelsteine gibt es zwei Anbieter – und natürlich die Gastronomie und die gesellschaftlichen Gruppen wie die Kirchengemeinden sowie andere Vereine. Überall dort gibt es Informationen, die Produkte zu kaufen oder zu konsumieren – und dazu laden wir ein“, so Eilers.

Die Kooperationspartner

Zu den Kooperationspartnern gehören: Biomarkt Wittlager Mühle, Edeka Kuhlmann, Bad Essen, Edeka Lampe, Lintorf, Goldschmiede von Zeddelmann, Bad Essen, Le Petit, Bad Essen, Netto Marken Discount, Eielstädt, Bergwirt Pöhler, Rattinghausen, Das Kleine Haus, Bad Essen, Juttas Kochbar und BlütenGenuss, Bad Essen, GenussMafia, Bad Essen, Kaffeemühle, Bad Essen, Grundschule Wehrendorf, Kur- und Verkehrsverein Bad Essen, Dreieinigkeitsgemeinde Rabber Rabber (SELK), Katholische St. Marien-Kirchengemeinde Bad Essen und Evangelisch-lutherische St. Nikolai-Kirchengemeinde Bad Essen.

Druckfrischer Flyer

An diesem Morgen weilten von der Bad Essener Steuerungsgruppe Eckhard Eilers und Ilse Bockbrede-Ilsemann im Edeka-Markt von Andreas Lampe in Lintorf, um ihm nicht nur den Aufkleber persönlich zu überreichen, sondern auch einige der druckfrischen neuen Flyer. Wie ist in Linforf die Resonanz auf die Fairtrade-Artikel? „Ziemlich gut“, antwortet der Inhaber sogleich, der 33 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir haben vor zehn Jahren damit angefangen, haben aber nach drei bis vier Jahren gesehen, dass das nicht so von Erfolg gekrönt war. Daher haben wir die Produkte wieder aus dem Sortiment genommen und eigentlich nur die Fairtrade gelisteten Produkte der Edeka gehandelt, wie zum Beispiel Bananen oder Tempelmann Kaffee.“

Die Markterweiterung

Im Zuge der Markterweiterung vor anderthalb Jahren habe man dann gesagt: „Wir probieren das nochmal aus, da wir mehr Platz haben, sodass wir einen kompletten Bio-Gang machen können. Davor platzieren wir noch einen Meter mit Bio-Fairtrade-GEPA (Gesellschaft für partnerschaftlichen Handel – ein kirchlich geprägter Großhandel). Seitdem funktioniert das sehr gut“, schwärmt Lampe, der sich freut: „Wir sind in der Lage, alle 14 Tage eine Neubestellung zu machen. Das ist schon ziemlich erstaunlich; wir sind zufrieden.“ Von 14000 Artikeln sind bei Andreas Lampe übrigens 1300 Bio.


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