Mein tierischer Freund Ebby und Charly: Zwei ungleiche Kumpels aus Rabber

Von Gertrud Premke

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Einkaufen oder ein Paket aufgeben? Ebby und Charly begleiten Hans-Peter Przesang nur zu gerne. Foto: Gertrud PremkeEinkaufen oder ein Paket aufgeben? Ebby und Charly begleiten Hans-Peter Przesang nur zu gerne. Foto: Gertrud Premke

Rabber. Hündin Ebby hat ein trauriges Schicksal hinter sich: Als kleine Welpe wurde sie von der Mutter getrennt und misshandelt. Doch in Rabber und mit Hundefreund Charly hat sie ein neues, glückliches Zuhause gefunden.

Immer neugierig sind Ebby und Charly, wenn ihr Herrchen Hans-Peter Przesang aus Rabber mit ihnen Gassi geht und dabei mal einen Stopp einlegt, um Einkäufe zu tätigen oder einfach die Zeitung im Ort zu holen. Ebby gehört eigentlich Mirko, dem Sohn der Familie, aber das Gassigehen bleibt schließlich in der Familie.

Ebby ist eine sechsjährige Appenzellerhündin und Charly, der treue zehnjährige Gefährte ein Mischling aus Malteser-Papa und Mischlingsmama. Ebbys erste Lebenswochen sahen gar nicht so rosig aus. „Eine Tierschützerin erzählte uns von einem Züchter aus dem norddeutschen Raum, wo es junge Welpen gar nicht so gut haben sollten,“ erzählt Hans-Peter Przesang.

„Meine Frau und ich sind dann zu diesem Züchter gefahren und sahen die kleine Ebby, die Einzige, die von einem Appenzeller-Wurf noch übrig war, im zarten Alter von sechs Wochen ganz alleine ohne Mutter in einem Raum gehalten. Das ist uns sehr ans Herz gegangen und wir haben die Kleine sofort mitgenommen.“

Schwere Kindheit

Ebby muss in den frühesten Kindertagen auch misshandelt worden sein, denn sie hat jetzt noch panische Angst, wenn man sie mit einer schnellen Bewegung streicheln möchte. Ebby hat sich aber schnell an die Gesellschaft von Charly gewöhnt und die beiden kommen auch gut miteinander aus. „Wenn wir Ebby allerdings einen Knochen geben, zieht sie sich zunächst zurück und überlässt Charly die Rechte. Nähert Charly sich dann aber dem Leckerbissen, springt sie aus dem Hinterhalt und weist ihn darauf hin, dass sie ja wohl die Erste ist, die ein Anrecht hat. Aber ansonsten hat der kleine Charly die Hosen an und Ebby ordnet sich ihm auch unter,“ berichtet der tierliebe Hans-Peter Przesang.

Die beiden Hunde gehören voll und ganz zur Familie und niemand möchte die beiden ungleichen vierbeinigen Gefährten, die nicht nur im Aussehen, sondern auch im Charakter so verschieden sind, missen.


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