Bruchheide und Waldstraße Zwei Wittlager Bahnübergänge werden sicherer

Der Bahnübergang im Bereich der Waldstraße in Dahlinghausen. Foto: Rainer WestendorfDer Bahnübergang im Bereich der Waldstraße in Dahlinghausen. Foto: Rainer Westendorf

Dahlinghausen. Mit dem „Jahresbauprogramm 2018“ fördert das Land Niedersachen Baumaßnahmen zur technischen Sicherung an den Bahnübergängen. Dazu gehören die Übergänge „Bruchheide“ in Bohmte und „Waldstraße“ in Bad Essen-Dahlinghausen. Beträge von 50.000 beziehungsweise . 40.000 Euro werden noch in diesem Jahr zur Verfügung gestellt.

„Das ist eine gute Nachricht für die beiden Kommunen. Eine moderne und zuverlässige technische Absicherung von Bahnübergängen ist ein absolutes Muss und trägt entschieden zu mehr Verkehrssicherheit bei“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Guido Pott.

Technische Absicherung

Die Baumaßnahmen an den beiden Bahnübergängen seien nur eine von vielen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Niedersachsen. Insgesamt wird die technische Absicherung des Bahnüberganges „Bruchheide“ laut Pott rund 351.000 Euro kosten. Davon übernimmt das Land rund 70.000 Euro. In Bad Essen kosten die Maßnahmen 282.000 Euro. Auch hier übernimmt das Land Verantwortung und wird insgesamt 56.000 Euro dieser Kosten übernehmen. Hiervon profitieren sowohl die Gemeinden Bad Essen und Bohmte, die die Baulastträger sind, als auch alle Bürgerinnen und Bürger, die diese Bahnübergänge überqueren“, betont der Abgeordnete

Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz

Landesweit werden 146 Projekte zur Verbesserung der Straßeninfrastruktur durch das „Jahresbauprogramm 2018 mit einem Gesamtvolumen von über 76 Millionen Euro gefördert. Davon fließen in diesem Jahr bereits über 26,5 Millionen Euro an die Städten und Gemeinden. Finanziert wird dies aus dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz – auf Initiative der Fraktionen der SPD und CDU hatte der Landtag nämlich Ende Februar zusätzliche 26,5 Millionen Euro für die kommunale Verkehrsinfrastruktur im Haushalt bereitgestellt, sodass künftig deutlich mehr Maßnahmen in den Kommunen bezuschusst werden können.