Antwortschreiben der Initiative Mehr Polizeipräsenz in den Wittlager Gemeinden

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Im Rathaus Bad Essen informierten Mitglieder des Arbeitskreises Pro-Polizei im Altkreis Wittlage die drei Bürgermeister der Gemeinden Ostercappeln, Bad Essen und Bohmte über den Briefwechsel mit dem Osnabrücker Polizeipräsidenten. Das Bild zeigt vor dem Wittlager Wappen (von links): Rainer Ellermann, Ernst Busse, Timo Natemeyer, Klaus Goedejohann, Friedrich-Wilhelm Asshorn, Hubertus Brörmann, Frank-Bruno Bleske und Heinz Ballhausen. Foto: Huber DutschekIm Rathaus Bad Essen informierten Mitglieder des Arbeitskreises Pro-Polizei im Altkreis Wittlage die drei Bürgermeister der Gemeinden Ostercappeln, Bad Essen und Bohmte über den Briefwechsel mit dem Osnabrücker Polizeipräsidenten. Das Bild zeigt vor dem Wittlager Wappen (von links): Rainer Ellermann, Ernst Busse, Timo Natemeyer, Klaus Goedejohann, Friedrich-Wilhelm Asshorn, Hubertus Brörmann, Frank-Bruno Bleske und Heinz Ballhausen. Foto: Huber Dutschek

Bad Essen. Die Initiative Pro-Polizei im Altkreis Wittlage setzt sich seit Jahren für eine stärkere Polizeipräsenz in den Altkreisgemeinden Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln ein. Ende des vergangenen Jahres hatte der Osnabrücker Polizeipräsident Bernhard Witthaut auf ein Schreiben von Pro-Polizei geantwortet. Nun wurde das Antwortschreiben beraten. Es wurden eine Erwiderung verfasst sowie Nachfragen formuliert.

In einem kurzfristig angesetzten Gesprächstermin im Bad Essener Rathaus konnten nun Vertreter der Arbeitsgruppe den Herren Bürgermeister Natemeyer, Ellermann und Goedejohann den Inhalt des neuen Briefes an den Polizeipräsidenten darstellen und erläutern.

Ein Verbundsystem

Im Einzelnen wird seitens Pro-Polizei erneut darauf hingewiesen, dass bis zur Polizeireform im Jahre 2004 zwei Polizeistreifen im Altkreis zur Verfügung standen. Nach 2004 wurde das ursprüngliche Polizeikommissariat in Bohmte zu einer Polizeistation mit entsprechender Personalreduzierung umgewandelt und dem Polizeikommissariat Bramsche zugeschlagen. Ein Verbundsystem wurde mit den Dienststellen Wallenhorst, Bohmte und Bramsche eingerichtet. „Dadurch hat die Polizeipräsenz in den drei „Kleinstädten“ Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln mit den zusätzlichen 28 weiteren Ortschaften erheblich gelitten“, heißt es in dem Brief. Bemängelt werden Belastungen für hilfesuchende Bürger, die bisweilen wegen einer weiten Anfahrt lange Zeit auf das Eintreffen einer Polizeistreife warten müssten.

Hoffnung auf eine zweite Streife

Bis zu einer Neuregelung im Einsatz- und Streifendienst als Ableitung aus dem aktuellen niedersächsischen Koalitionsvertrag und der damit verbundenen Hoffnung auf eine zweite Streife bittet die Initiative den Polizeipräsidenten um eine vorübergehende stärkere Berücksichtigung des Altkreises Wittlage im Verbunddienst.

Pro-Polizei anerkennt die Präventionsmaßnahmen im beratenden und vorbeugenden Bereich, weist allerdings auf die Bedeutung eine r starken Polizeipräsenz hin, um kriminellen Handlungen vorzubeugen. „Ängste sind ohne Frage durch erhöhte Kriminalität und weniger Polizei vor Ort entstanden“, so der Wortlaut des Briefes.

Die Verfasser des Schreibens an den Polizeipräsidenten weisen darauf hin, dass das Bemühen um die Sicherheit im Altkreis Wittlage auch von den heimischen Landtagsabgeordneten Gerda Hövel, Guido Pott und Clemens Lammerskitten Unterstützung erfahre.

Unterschriftenaktion läuft weiter

Den Altkreisbürgermeister konnte Ernst Busse als Sprecher des Arbeitskreises mitteilen, dass bisher 2400 Bürgerinnen und Bürger aus den drei Gemeinden durch ihre Unterschrift ihre Übereinstimmung mit den Forderungen von Pro-Polizei nach einer Erhöhung der Polizeipräsenz, Stärkung der Bürgernähe und Verbesserung der Reaktionszeiten erklärt haben. Die Unterschriftenaktion wird derzeit mit der Zielmarke von insgesamt 3000 Unterstützern fortgesetzt.


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