Schullandheim wird erweitert „Architektur, die bewegt!“ für Barkhausen

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Das Schullandheim Barkhausen feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag. Archivfoto: Stefan GelhotDas Schullandheim Barkhausen feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag. Archivfoto: Stefan Gelhot

Barkhausen. 2018 ist ein besonderes Jahr für das Schullandheim Barkhausen. Die Einrichtung feiert den 100. Geburtstag. Zudem plant Ehlerding-Stiftung mit Sitz in Hamburg als Trägerin des Schullandheims erhebliche Investitionen.

Es soll ein ganzheitlicher Lernort entstehen, der die Aspekte Qualitätsunterbringung, regionales, ausgewogenes Essen und handlungsorientiertes lebenslanges Lernen in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Umweltbildung verbindet. In unterschiedlichen Bauabschnitten sollen neben dem Umbau des Haupthauses neue Gästehäuser für Kinder und Jugendliche sowie eine Bildungs- und Begegnungsstätte entstehen. Ziel ist es, zukünftig jährlich über 5000 junge Gäste mit den durch die Ehlerding-Stiftung geförderten erlebnispädagogischen Programmen zu erreichen.

Ein Architekturwettbewerb

Im November wurde ein EU-weiter Architekturwettbewerb für das Schullandheim unter dem Titel „ Architektur, die bewegt! “ ausgeschrieben. Dieser umfasste die Umgestaltung des Hauptgebäudes sowie die Neuerrichtung von Unterkunfts- und Seminargebäuden. Während der Bad Essener Ratssitzung informierte Bürgermeister Timo Natemeyer über den aktuellen Stand. „Neben fünf gesetzten Büros wurden aus 99 Bewerbungen weitere zehn Teilnehmer ausgelost. Ende Januar fand als Startschuss für die Architekturbüros ein Kolloquium statt, wel-ches mit den Preisgerichtsteilnehmern schriftliche Anfragen und sonstige Informationen zum zu planenden Objekt und Wettbewerb beantwortete.“

Eine Preisgerichtssitzung

Ziel ist, das Schullandheim mit einem oder mehreren Gebäuden so zu erweitern, dass Platz für rund 120 Gäste entsteht. Zudem sollen die bestehenden Gebäude saniert und umgenutzt werden. „Innerhalb einer Preisgerichtssitzung am 20. April werden dann alle eingereichten Arbeiten bewertet und ein Sieger gekürt“, sagte Natemeyer.

Mit Feststellung des Siegerentwurfes könne dann das bereits begonnene Bauleitplanverfahren fortgeführt werden. Wenn alles gut läuft, soll das Projekt im Jahr 2020 erfolgreich abgeschlossen sein.


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