Fairtrade-Steuerungsgruppe Rosen in Bad Essens Zentrum für 200 Frauen

Von Christa Bechtel

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Einige Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe Bad Essen verteilten zum Weltfrauentag Rosen und sorgten so für strahlende Gesichter. Foto: Christa BechtelEinige Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe Bad Essen verteilten zum Weltfrauentag Rosen und sorgten so für strahlende Gesichter. Foto: Christa Bechtel

Bad Essen. Zum Internationalen Frauentag hatte sich die örtliche Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Bad Essen etwas ganz Besonderes einfallen lassen: 200 Frauen erhielten Rosen aus örtlichem fairem Handel.

Die Aktion unterstützten die Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe Eckhard Eilers (Sprecher), Annette Ludzay, Peter Knoetgen und Angelika Reitmayer. „Wir sprechen für Bad Essen. Die Steuerungsgruppe hat sich das überlegt, dass wir das zum Weltfrauentag machen wollen, um allen Frauen dieser Welt zu danken. Deshalb auch fair gehandelte Rosen, weil wir ganz genau wissen: die sind nicht von Kinderhänden gepflückt, die sind nicht mit Pestiziden verseucht – dafür ist ein fairer Preis bezahlt worden“, erläuterte nebenbei Annette Ludzay, während die anderen bereits fleißig Rosen verteilten und so für strahlende Gesichter sorgten.

Gleichstellung der Geschlechter

Seit mehr als 100 Jahren findet am 8. März der Internationale Frauentag statt. Auch wenn sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft seit 1911 inzwischen gewandelt hat, wird der Tag dafür genutzt, um weltweit auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam zu machen. Denn auch bei uns in Deutschland liegt noch einiges im Argen…

„Dieser Internationale Frauentag ist die wuchtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann“, sagte Clara Zetkin, Frauenrechtlerin, 1911. Der Erfolg dieses ersten Frauentages 1911 übertraf tatsächlich alle Erwartungen. Von der Sozialdemokratie und den Gewerkschaften unterstützt, fanden im ganzen Reich „Volksversammlungen“ statt. Allein in Berlin waren rund 45.000 Frauen, vor allem Sozialistinnen dabei. Aber auch in Österreich, Dänemark, der Schweiz und in den USA wurde dieser Tag begangen.

Resolution verabschiedet

Auf all diesen Veranstaltungen wurde eine Resolution verabschiedet: „Die Forderung nach dem Frauenwahlrecht ist die notwendige Folge der durch die kapitalistische Produktionsweise bedingten wirtschaftlichen und sozialen Umwälzung, die die Stellung der Frau von Grunde aus umgewandelt hat. Zehn Millionen Frauen, die im gesellschaftlichen Produktionsprozess tätig sind, die Millionen Frauen, die als Mütter Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen, die als Hausfrauen die schwersten Pflichten übernehmen, erheben mit allem Nachdruck Anspruch auf soziale und politische Gleichberechtigung.“


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