Viele Halter uneinsichtig Hunde im Schlosspark – Hünnefelder Erfahrungen

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Schloss Hünnefeld in Harpenfeld ist ein beliebtes Ziel für Hundebesitzer, die dort mit ihren Vierbeiner spazieren gehen. Das hat Folgen. Foto: Rainer WestendorfSchloss Hünnefeld in Harpenfeld ist ein beliebtes Ziel für Hundebesitzer, die dort mit ihren Vierbeiner spazieren gehen. Das hat Folgen. Foto: Rainer Westendorf

Harpenfeld. Über Hundekot in Bad Essens Ortsmitte ärgern sich viele Bürger. Die Problematik ist allerdings nicht auf das Zentrum beschränkt. Familie von dem Bussche-Hünnefeld in Harpenfeld macht ebenfalls so ihre Erfahrungen mit uneinsichtigen Hundehaltern.

Rund 50 Hunde laufen täglich über das Gelände. „Und kaum ein Halter hat eine Tüte dabei“, berichtet Lene Freifrau von dem Bussche-Hünnefeld. Irgendwann ist ihr dann der Kragen geplatzt und der Frust musste raus. Hundehaufen finden sich nämlich nicht nur auf den Wegen in Schlossnähe.

Meist nicht angeleint

Viele Halter lassen ihre Vierbeiner, die häufig genug nicht angeleint sind, auf das Schlossgelände laufen. Dort verrichten diese dann ihr Geschäft. Der Zugang ist möglich, denn das Tor kann schließlich nicht immer verschlossen sein. Das Café Alte Rentei liegt direkt im Eingangsbereich. Auch Hochzeitsgesellschaften sind regelmäßig vor Ort. Wenn Gäste dann in einen Hundehaufen treten, ist das ziemlich ekelig....

Gegen den Briefkasten

Lene von dem Bussche hat auch beobachtet, dass Hunde gegen die mit viel Eigenleistung renovierte Bruchsteinmauer und gegen den neu angeschafften Briefkasten vor dem Eingangstor pinkeln. Viele Besitzer vergessen offenbar, dass Schloss Hünnefeld Privateigentum ist. „Und es ist eine Kulturanlage, die gepflegtwerden muss“, betont die Freifrau.

Selbst Hundebesitzer

Das Problem sind natürlich nicht die Vierbeiner, sondern einige Halter. Familie von dem Bussche-Hünnefeld hat selbst Hunde. Aber ein Teil der Besitzer ist uneinsichtig und quittiert Hinweise, dass das so ja wohl nicht gehen könne, mit einem Achselzucken. Was tun? Wenn die direkte Ansprache wirkungslos bleibt, werden wohl am Parkplatz Schilder aufgestellt in der Hoffnung, dass diese etwas bewirken.

Übrigens kommen nicht nur Hundebesitzer aus der Gemeinde und den Nachbarkommunen nach Harpenfeld. Reiter sind ebenso rund ums Schloss regelmäßig anzutreffen. Und Pferde hinterlassen ja auch „große Äpfel“...


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