Zweiter auf Landesebene Gymnasium Bad Essen bescheinigt TuS tolle Arbeit

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Stahlende Gesichter: Bad Essens Basketball-Schulteam mit (hinten von links) Lehrer Daniel Hüsemann, Katharina Hoffmeier, Thea Alschner, Pia Langewellpott, Marie Schleußinger, (vorne von links) Anneke Koch, Lisa Fenger, Marlene Ohmäscher und Nisa Kunt. Foto: Nils EltenStahlende Gesichter: Bad Essens Basketball-Schulteam mit (hinten von links) Lehrer Daniel Hüsemann, Katharina Hoffmeier, Thea Alschner, Pia Langewellpott, Marie Schleußinger, (vorne von links) Anneke Koch, Lisa Fenger, Marlene Ohmäscher und Nisa Kunt. Foto: Nils Elten

Bad Essen. Spannung bis zur letzten Sekunde: Die Jungen der Jahrgänge 2003 bis 2005 (WK III) vom Gymnasium Bad Essen haben das Basketball-Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ mit 39:40 gegen die IGS Göttingen verloren.

Auch das zweite Team des Gymnasiums Bad Essen, die Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2003 (WK II), musste sich erst im Endspiel dem Gymnasium am Kattenberg Buchholz geschlagen geben (16:44). Nur die Sieger vertreten Niedersachsen beim Bundesentscheid in Berlin.

„Zweimal Zweiter, das ist natürlich ärgerlich. Aber es ist trotzdem eine besondere Leistung und Bestätigung der tollen Arbeit, die der TuS Bad Essen im Basketball leistet“, sagte Lehrer Daniel Hüsemann.

Mit der Schlusssirene

Obwohl alle acht Mädchen für den TuS spielen, war das Felix-Klein-Gymnasium Göttingen Favorit. Zur Pause (12:19) und in der 13. Minute (14:24) sah es so aus, als ob das GBE-Team das Nachsehen haben würde. Doch ein 14:2-Lauf brachte Bad Essen wenige Sekunden vor Schluss mit 28:26 in Führung. Zwar gelang Göttingen quasi mit der Schlusssirene noch der Ausgleich. In der dreiminütigen Verlängerung behielten Thea Alschner & Co. aber die Nerven und setzten sich nach insgesamt 23 Spielminuten mit 36:32 durch.

Duell mit der IGS Helpsen

Im Halbfinale kam es zum Duell mit der IGS Helpsen. Der Gegner hatte das Auftaktmatch gegen Buchholz verloren. Auch die GBE-Mädchen hatten keine Mühe, alle punkteten beim 56:8-Erfolg.

Gegner im Endspiel war das Gymnasium Buchholz. Zwar gelang dem von Daniel Hüsemann und Lars Herrmann (TuS) betreuten Team aus Bad Essen mit dem ersten Angriff gleich der erste Korb. Danach blieb Bad Essen aber sieben Minuten ohne Zähler, als sich Buchholz auf 16:2 absetzte. Mit 8:23 ging es in die Pause. Angeführt von Juniorennationalspielerin Lotta Stach, gab sich das GAK auch im zweiten Durchgang keine Blöße. „Die Mädchen können trotzdem stolz sein“, meinte Daniel Hüsemann. Für das GBE spielten Lisa Fenger, Marie Schleußinger, Pia Langewellpott, Marlene Ohmäscher, Nisa Kunt, Thea Alschner, Anneke Koch und Katharina Hoffmeier.

Auch die Jungen mussten gegen Göttingen (IGS) mit Spielern aus der Landesliga und U-16-Bundesliga ran. Nach kurzem Durchhänger (8:14; 6. Minute) war die Partie fast ausgeglichen (17:18). Bis zur 19. Minute lag Göttingen vorn (31:32), ehe das GBE das Kommando übernahm und 39:32 gewann.

Auch bei den Jungen war das Halbfinale klare Sache. 55:28 lautete das Endergebnis gegen die Käthe-Kollwitz-Schule Hannover. Im Finale hieß der Gegner erneut Göttingen (40:23 gegen die Eichenschule Scheeßel).

Erhobenen Hauptes

Diesmal war Bad Essen sofort im Spiel und führte zur Halbzeit mit 23:15. Göttingen übernahm in der 14. Minute die Führung (25:26). Beim 33:40 (18.) schien der Sieger festzustehen, doch das GBE verkürzte auf 39:40. Der Siegtreffer gelang aber nicht mehr. „Mit dieser herausragenden Leistung kann sich die GBE-Auswahl erhobenen Hauptes auf den Wettbewerb im nächsten Jahr freuen“, lobte Lehrer Jan Philipp Schnieder.

Für das GBE spielten Carl Zuther, Nanouk Hellbaum, Luc Ellmer, Finn Ponzel, Bastian Brockschmidt, Adrian Kuchenbecker, Louis Brand, Malte Suckau und Matthias Hoffmeier.


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