Mausi und Erna haben es gut Der Trend geht auch in Hüsede zum Zweithund

Von Martin Nobbe

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Französisch-englische Bulldoggen-Freundschaft in Hüsede: Andrea Alker mit Erna und Mausi. Foto: Martin NobbeFranzösisch-englische Bulldoggen-Freundschaft in Hüsede: Andrea Alker mit Erna und Mausi. Foto: Martin Nobbe

Hüsede. Dass Schönheit von innen kommt und keiner, schon gar kein Hund, gerne allein sein mag, zeigt die Geschichte von Andrea Alker aus Hüsede und ihren Bulldoggen.

Ein Leben ohne Hunde kann sich Andrea Alker aus Hüsede überhaupt nicht vorstellen. Über neun Jahre gehörte Arnold, ein stattlicher Rottweiler zum Kreise ihrer Familie. Als der Rüde dann infolge eines Tumors viel zu früh starb, waren alle sehr traurig. Doch schon bald war klar, dass Arnold einen Nachfolger finden sollte.

„Ohne Hund ging einfach nicht“, berichtet Andrea Alker. Auf der Suche nach einem Ersatz wurde sie im Internet auf einen Notfall namens Mausi aufmerksam. Das Hundemädchen, eine Old English Bulldogge aus Lauenburg/Schleswig Holstein, sollte schnellstmöglich vermittelt werden, weil der Sohn des Hauses allergisch gegen das Tier war. Dem Hundemädchen drohte somit ein Leben im Tierheim.

Gut eingelebt

Soweit sollte es aber nicht kommen. „Ich habe mich sofort in den Hund verliebt und mit nach Hause genommen“, erinnert sich Andrea Alker. Die Hündin hatte sich auch in Hüsede gut eingelebt – bis die ersten Probleme auftraten: Wenn Frauchen außer Haus war, knabberte Mausi die Möbel an, worüber ihre Halterin nachvollziehbar ungehalten war. Schnell wurde ihr aber klar: Mausi wollte einfach nicht alleine sein.

Andrea Alker, kennt sich aus in der Hundehaltung und hat Mausis Signale sofort erkannt. Ein zweiter Hund sollte der Hündin, die in der Blüte ihres Lebens stand, Gesellschaft leisten. Auf der Suche nach einem Zweithund wurde Andrea Alker auf einen Züchter im westfälischen Enger aufmerksam.

Nur noch Erna

Bei ihm buhtlen sieben französische Bulldoggen um die Gunst neuer Besitzer. Als Andrea Alker beim Züchter ankam, waren sechs davon aber bereits vergeben – nur die acht Wochen alte Hündin Erna war noch da.

Warum? „Sie wollte keiner haben, weil sie ein Schlappohr hatte“, schmunzelt Andrea Alker. „Der Preis war dementsprechend günstiger“, lacht die Hundenärrin.

Kaum zu glauben aber wahr: „In Hüsede angekommen, stand das Schlappohr wie eine Eins und Erna schloss mit Mausi sofort Freundschaft“, erinnert sich Andrea Alker. Und wenn Alkers mal wieder außer Haus sind, beschäftigt sich Mausi ausschließlich mit ihrer besten Freundin Erna beschäftigt – und gar nicht mehr mit der Wohnungseinrichtung.


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