Frostgrade schrecken Adebar nicht Erster Storch des Jahres 2018 in Wehrendorf gesichtet

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Ob dem Storch, der das Nest in Wehrendorf besetzt hat, wohl kalt ist? Foto: Martin NobbeOb dem Storch, der das Nest in Wehrendorf besetzt hat, wohl kalt ist? Foto: Martin Nobbe

nokem/kem Wehrendorf. Die Zeichen im Wittlager Land stehen auf Frühling – trotz der Minusgrade und angekündigter Verschärfung. Schließlich ist die Rückkehr der Störche, die von Familie Meyer aus Wehrendorf in der achten Kalenderwoche gemeldet wird, ein eindeutiges Zeichen für den nahenden Frühling.

Bei herrlichen Wintersonnenschein hatte nach Angaben der Meyers der Weißstorch den Horst an der Bohmter Straße angeflogen und war geblieben. Und nun fehlt noch der zweite Storch, damit das Paar daran gehen kann, für Nachwuchs zu sorgen.

Im Jahr 2017 war Adebar einige Tage später ins Wittlager Land zurückgekehrt – Anfang März. Damals herrschten jedenfalls keine Minusgrade. Und die Wetterfrösche melden, dass die Durchschnittstemperaturen im Februar unter dem langjährigen Durchschnitt liegen. Ob die Kälte dem Storch gefällt, muss sich zeigen. Vielleicht ist der Wehrendorfer Adebar besonders kälteresistent.

Neuer oder bekannter Storch?

Bislang steht noch nicht fest, ob in Wehrendorf ein neuer und ein bekannter Gast den Horst in Beschlag genommen hat. Zu erbitterten Kämpfen kann es kommen, wenn der eigentliche Horstbesitzer später aus dem Süden zurückkehrt und mit dem Eindringling nicht einverstanden ist. „Dann fliegen die Fetzen“, sagt Sabina Meyer, die schon einen solchen Storchenkampf beobachten konnte.

Der Wehrendorfer Storch ist aber nicht der einzige, der es eilig hatte, sein Winterquartier zu verlassen. Auch im Grönegau wurde bereits in Bruchmühlen ein Storch gesichtet.

11 Störche 2017 ausgeflogen

Aus den vier im Vorjahr besetzen Horsten im Wittlager Land sind elf Jungtiere gen Süden geflogen. Gleich fünf Küken wurden erfolgreich in Hunteburg großgezogen, vier in Harpenfeld. In den anderen beiden Nestern erreichte jeweils einer der Jungvögel das Erwachsenenalter. Statistisch betrachtet handelte es sich um ein insgesamt gutes Storchenjahr.


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