Versammlung des Sportvereins Große Vielfalt und starke Jugendarbeit in Lintorf

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Lintorf. Der Volleyball ist Aushängeschild des VfL Lintorf. Dass der Verein aber noch viel mehr zu bieten hat, wurde auf der Mitgliederversammlung 2018 deutlich.

Alles wunderbar“ war für Sabine Nieragden-Henschen nicht nur der Einsatz der „jungen Truppe“ beim Weihnachtsmarkt. Den „attraktiven Abend“ beim Sportlerball 2017 strich die Vorsitzende des VfL Lintorf ebenso als Highlight heraus bei der harmonischen Jahreshauptversammlung.

Beim Querschnitt durch die Vielzahl der Abteilungen und Gruppen im sportlichen Alltag des Großvereins bekannte sich Nieragden-Henschen zum Anteil der bis zu 12-Jährigen (24 Prozent der knapp 1000 Mitglieder) und der Gruppe von 41 bis 60 Jahren (25 Prozent). „Für die Jüngsten arbeiten wir“, sagte die Vorsitzende, doch für das „Mittelalter“ sei es wichtig, Angebote zu finden, „damit der Verein für sie lebenswert ist“. Jugendfußball, Kinderturnen, Jugend-Volleyball und Taekwondo seien die Sportarten mit dem größten Jugendanteil.

Abteilungen und Gruppen

Beim Blick durch die Abteilungen und Gruppen lobte sie das sehr gefragte Aqua-Jogging, freute sich über die Rückkehr von Boxer Daniel Weinbender sowie den gerade getätigten Anfang im gefragten Darts-Sport, betonte die Nachfrage nach Funktion und Fitness für Frauen, unterstrich die gute Zusammenarbeit im Fußball in der Spielgemeinschaft mit dem SV Wimmer mit der F-Jugend als Vorbild bei 90-prozentiger Trainingsbeteiligung sowie das muntere Treiben beim Kinder- und Kindergartenturnen, bei dem „der Grundstein im Sport gelegt wird“, als „große Herausforderung, die ohne FSJler gar nicht ginge“.

Sportabzeichen-Abnahme

Beim Power-Workout als „super Angebot“ geht es laut Nieragden-Henschen „richtig zur Sache“. Sportabzeichen-Abnahme sei ebenso unerlässlich wie Schwimmen für Kinder. Bis zu 50 Kinder sind in der Halle, wenn Taekwondo ansteht als Sport, der in seiner Vielfalt vom Breiten- bis Leistungssport sowie Selbstverteidigung und Körperschule reicht. Noch Platz ist beim Tanzen, ebenso beim Tennis sowie Tischtennis.

Aushängeschild des Vereins

Im Volleyball als Aushängeschild des Vereins galt Fans und Unterstützern der Dank für Treue auch nach dem Abstieg der ersten Herrenmannschaft, die ebenso wie die Damen oben mitspielen aus einer Abteilung, die laut der Vorsitzenden „wunderbare Arbeit macht“ auf verschiedenen Ebenen im Volleyball sowie in der beliebten Ballschule.

Nicht zu vergessen Wassergymnastik und Wirbelsäulengymnastik sowie der vielfältige Einsatz von jungen Idealisten im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), die Lintorf zu schätzen weiß. .

Vor dem Hintergrund dieser riesigen Angebotspalette freuten sich die Verantwortlichen und Mitglieder über den Kassenbericht von Uwe Hinsken, „der so gut schon lange nicht mehr ausfiel“, wie die Vorsitzende betonte, „denn dieses Jahr war ein gutes Jahr“. Bei einem Haushaltsvolumen von 211016 Euro gab es ein Plus, das zum Teil als Rücklage, zum Teil zur Tilgung genutzt wurde, denn der VfL zahlt einen jährlichen Anteil an der Sporthalle.

Wahlen zum Vorstand

Bei derart positiven Zahlen sowie reichlich Idealismus in allen Abteilungen waren die Wahlen nur Formsache. Für Margret Prissing, die nach fast 20 Jahren ausschied, kamen Silvia Groß und Sabine Fricke als Schriftwartinnen ebenso neu in den Vorstand wie Maren Tegtmeier als Frauenwartin. Im Amt blieben Jens Balshüsemann (2. Vorsitzender), Uwe Hinsken (Schatzmeister), Sabine Nieragden-Henschen (1. Vorsitzende), Werner Nolte (Sozialwart) und Maik Ebertfründ (2. Vorsitzender).

Zwei Ehrungen

Besonderen Applaus erhielten Anneliese Awe und Ewald Schruth, die seit mehr als 40 (!) Jahren im VfL aktiv und engagiert sind. Sie ehemals im Kinderturnen, jetzt in Fitnessgruppen, Seniorensport und Wassergymnastik als Leiterin mit ständiger Fortbildung, er als Gründer der Männer-Sportgruppe vor 40 Jahren sowie im Einsatz für das Sportabzeichen. Und das beide fast Haus an Haus neben der Sporthalle wohnhaft und mit jeweils 81 Jahren Woche für Woche als Vorbild, weshalb der Kreissportbund Osnabrück-Land sie mit der goldenen Ehrennadel auszeichnete.


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