Guter Ausbildungsstand Freiwillige Feuerwehr Bad Essen mit weniger Einsätzen

Von Björn Raube

Die beförderten Kameraden und eingeladenen Gäste auf der Jahreshauptversammlung (von links): Frank Bornhorst, Werner Henrichs, Jens Strebe, Jens Wagener, Rudolf Nordsieck, Kai Dirk Niesemeyer, Tim Henrichs, Anne-Christine Hotmer, Marc Bockbreder und Jens Wischmeyer. Foto: Björn RaubeDie beförderten Kameraden und eingeladenen Gäste auf der Jahreshauptversammlung (von links): Frank Bornhorst, Werner Henrichs, Jens Strebe, Jens Wagener, Rudolf Nordsieck, Kai Dirk Niesemeyer, Tim Henrichs, Anne-Christine Hotmer, Marc Bockbreder und Jens Wischmeyer. Foto: Björn Raube

Bad Essen. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Essen-Eielstädt-Wittlage hat am Samstag ihre Jahreshauptversammlung in Högers Hotel abgehalten.

Zu Beginn blickte der Ortsbrandmeister Jens Wischmeyer auf das Jahr 2017 zurück: Die Feuerwehr umfasst 58 aktive Mitglieder, 16 Mitglieder in der Altersabteilung und neun Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. In Summe wurden 7.732 Stunden für Einsätze, Dienste und Lehrgänge aufgewendet. Ausrücken musste die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 62 Einsätzen, davon waren 50 im eigenen Einsatzgebiet. Die Zahl der Einsätze ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

75 Lehrgänge

Wischmeyer bescheinigt der Ortsfeuerwehr einen sehr guten Ausbildungsstand: Es wurden 75 Lehrgänge auf Landkreisebene und an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz absolviert. Darin inbegriffen sind Sonderlehrgänge für die im Oktober 2017 ausgelieferte Drehleiter DLAK 23/12, an denen zehn Kameraden teilgenommen haben. Hinzu kommen zahlreiche Dienststunden für die Einweisungen in die Gerätschaften der beiden neuen Fahrzeuge DLAK 23/12 und LF 10 sowie die Einweisungsfahrten mit den Fahrzeugen selbst. Auch ein flächendeckender Erste-Hilfe-Kurs zu Beginn des Jahres 2017 wurde absolviert.

„Feuerwehr ein wichtiger Baustein“

Unter den Mitgliedern waren auch die eingeladenen Gäste Jens Wagener, stellvertretender Gemeindebrandmeister, Frank Bornhorst, Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Essen-Eielstädt-Wittlage, und Jens Strebe, Ortsbürgermeister Bad Essen. Letzterer betont in seinem Grußwort, dass „die Feuerwehr ein wichtiger Baustein ist“ und dessen Anforderungen sich ändern: Fortschreitende Technik könne helfen, diese zu meistern. Er bedankte sich im Namen aller drei Ortsbürgermeister für die geleistete Arbeit und resultierte, „dass man den Rückenwind selbst macht, für das, was einen antreibt.“

Respekt für die Arbeit

Frank Bornhorst sprach im Namen des Fördervereins ein Dank an die Feuerwehr und ihre Förderer aus: „All die Kameraden und Kameradinnen, die aus Freude und Überzeugung Teile ihrer Freizeit opfern, um uns ruhiger schlafen zu lassen und dabei selbst persönliche Risiken eingehen, verdienen höchsten Respekt.“ Für Bornhorst ist die Jugendfeuerwehr ein wichtiges Instrument zur Nachwuchsgewinnung mit vermittelnden Werten innerhalb der Gesellschaft. Dieses „Engagement kann nicht hoch genug geschätzt werden.“

Beförderungen

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister folgenden Kameraden Beförderungen zugesprochen: Tim Henrichs (Feuerwehrmann), Anne-Christine Hotmer (Hauptfeuerwehrfrau), Kai-Dirk Niesemeyer (Hauptfeuerwehrmann) und Marc Bockbreder (Erster Hauptfeuerwehrmann). Wischmeyer verabschiedete den Kameraden Rudolf Nordsieck nach 29-jährigem aktivem Dienst in die Altersabteilung. Nach zweijähriger Amtszeit scheidet der Kassenprüfer Frank Schlüter aus seinem Amt aus. Als Nachfolger wurde einstimmig Rolf Dieckmann zum Kassenprüfer gewählt.