Schützengemeinschaft hat 140 Mitglieder Kleiner Schützenverein leistet viel für Hördinghausen

Von Gertrud Premke

Zufriedenheit bei der Hördinghauser Schützengemeinschaft (von links): Heinfried Helms (Ortsvorsteher von Hördinghausen), Jutta Voltermann (neue Kassenprüferin), Yvonne Ehrich und Frieder Niemeyer (wiedergewählt als 2. Vorsitzende) sowie Günter Hohlt (Vereinspräsident). Foto: Gertrud PremkeZufriedenheit bei der Hördinghauser Schützengemeinschaft (von links): Heinfried Helms (Ortsvorsteher von Hördinghausen), Jutta Voltermann (neue Kassenprüferin), Yvonne Ehrich und Frieder Niemeyer (wiedergewählt als 2. Vorsitzende) sowie Günter Hohlt (Vereinspräsident). Foto: Gertrud Premke

Hördinghausen. Die Schützengemeinschaft Hördinghausen zählt 140 Mitglieder und schafft es, einiges auf die Beine zu stellen. Die 3000 Arbeitsstunden, die rund um die Renovierung der Schützenhalle geleistet wurden, sprechen für sich.

Vereinspräsident Günter Hohlt sagte bei der Begrüßung der rund 40 Schützenschwestern und -brüder, die zur Jahresversammlung in die Schützenhalle gekommen waren: „Ich freue mich, dass so viele Mitglieder der Einladung gefolgt sind“. Er bedankte bei allen Helfern für ihre tatkräftigen Einsätze im vergangenen Jahr. Nur durch dieses unermüdliche Engagement hätten die Veranstaltungen stattfinden und erfolgreich durchgeführt werden können.

Rückblick

Der Vereinsvorsitzende erinnerte an das gelungene Schützenfest 2017, zu dem anstatt der Ferienspiele die gut besuchte Gewerbeschau gehörte. Ein herzlicher Dank ging an Franz Voss, der in das Nikolauskostüm schlüpft und mit seinen Engeln die Kleinen während der Weihnachtsfeier für Kinder so richtig begeisterte – inzwischen zum fünften Mal.

Wahnsinnige Leistung

Innerhalb von sechs Monaten wurden 3000 Arbeitsstunden geleistet, um die Erweiterung der Sanitäranlagen und der Schützenhalle fertigzustellen. „Das ist eine wahnsinnige Leistung der Mitglieder, auf die wir stolz sein dürfen“, so Hohlt und bedankte sich nochmals bei Helfern und Spendern. Weiterhin wurde in 80 neue Stühle investiert.

1050-Jahrfeier

Die Schützengemeinschaft Hördinghausen kann auf 140 Mitglieder verweisen. Im Vorjahr gab es vier Neuzugänge, zwei Austritte und einen Sterbefall.

Heinfried Helms, Ortsvorsteher von Hördinghausen, sagte in seinem Grußwort: „Ehrenamt und Vereinsleben können nicht hoch genug bewertet werden. Hier wird gemeinschaftlich am Schützenwesen, dem Verein, der Ortschaft gearbeitet und Heimatverbundenheit gelebt und das mit Freude an der Sache.“ Der Ortsvorsteher wies abschließend auf die anstehende 1050-Jahrfeier der Ortschaft im Jahr 2019 hin, die gemeinsam mit Schützen, Vereinen, Feuerwehr und Jägern gestaltet werden könnte.

Schriftführerin Anette Kaltschmidt verlas die Niederschrift der Jahreshauptversammlung 2017, und Sportleiterin Petra Hohlt, berichtete über Resultate der vielen Wettkämpfe und Meisterschaften. Gleiches übernahm Kirstin Kaltschmidt, Damensportleiterin, für den Bereich der Damen sowie Jugendsportleiter Frieder Niemeyer im Hinblick auf Ergebnisse und Platzierungen der Schüler und Jugendlichen.

Im Anschluss legte Kassenwart Karsten Ehrich seinen Bericht vor und fügte schmunzelnd hinzu, dass er sich für das Jahr 2018 volle Kassen wünsche. Die Kassenprüfer Ann-Sophie Niemeyer und Jessica Schäufe erhoben keine Einwände, und es wurde Entlastung erteilt.

Beförderungen

Sodann wurden vom Präsidenten Beförderungen vorgenommen: Marcel Lautenschläger zum Gefreiten; Rene Hanko zum Stabsgefreiten; Zana Wiegmann, Unteroffizierin; Jens Lautenschläger, Stabsunteroffizier; Elke Müller, Hauptfeldwebel; Volker Müller, Hauptfeldwebel; Günter Kneuper, Oberstabsfeldwebel; Frieder Niemeyer, Leutnant und Harald Rogowski zum Hauptmann.

Die beiden 2. Vorsitzenden standen zur Wahl. Einstimmig wurden Yvonne Ehrich und Frieder im Amt bestätigt. Weiterhin erfolgte die Wahl eines neuen Kassenprüfers. Ann-Sophie Niemeyer scheidet aus, Nachfolgerin ist Jutta Voltermann.

Schick oder in Uniform

Unter dem Punkt Verschiedenes, Anregungen und Wünsche wurde scherzhaft die Kleiderordnung der Damen bei diversen Veranstaltungen diskutiert – „schick“ oder in Uniform war die Frage. Letztendlich sollte die Entscheidung den Schützinnen überlassen bleiben, so die Antwort.