Sieger wird im April 2018 gekürt Architekturwettbewerb für das Schullandheim Barkhausen

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Die Preisrichter freuen sich auf innovative Entwürfe für das Šchullandheim Barkhausen. Foto: Ehlerding StiftungDie Preisrichter freuen sich auf innovative Entwürfe für das Šchullandheim Barkhausen. Foto: Ehlerding Stiftung

Barkhausen. Unter dem Titel „Architektur, die bewegt!“ schrieb die Ehlerding Stiftung als Trägerin des erlebnispädagogischen Schullandheims Barkhausen im November 2017 einen Architekturwettbewerb aus. Jetzt erfolgte der Startschuss für die Entwürfe.

Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb EU-weit für 15 Wettbewerbsteilnehmer. Fünf Teilnehmer wurden bereits im Vorwege gesetzt. 99 Architekturbüros hatten sich am Ende für eine Teilnahme am Wettbewerb beworben. Die Auswahl der zehn weiteren Teilnehmer erfolgte durch ein notariell begleitetes Losverfahren. Jetzt fand ein Kolloquium mit den Teilnehmern und dem Preisgericht im Schullandheim Barkhausen statt.

Stifterin Ingrid Ehlerding begrüßte das Plenum und sprach ihren Wunsch aus, deutlich mehr Kinder und Jugendliche durch die Weiterentwicklung erreichen zu können. Vom Architekturwettbewerb verspricht sie sich wegweisende Entwürfe für die Zukunft, die sie begeistern werden.

Aufgabe des Wettbewerbes ist der Entwurf zur Erweiterung des Schullandheims Barkhausen. Sie umfasst die Umgestaltung des Hauptgebäudes sowie die Neuerrichtung von Unterkunfts- und Seminargebäuden. Der Architekturwettbewerb soll ganzheitliche Lösungen aufzeigen, die mitten im Wiehengebirge eine außergewöhnliche und zukunftsweisende Bebauung entstehen lassen.

Architekt Stefan Schopmeyer beantwortete als Wettbewerbsbetreuer die zuvor eingereichten Fragen und informierte über das Prozedere des Wettbewerbs. Neben Vertretern der Fach- und Sachpreisrichter nahmen ein Dutzend Architekturbüros die Gelegenheit wahr, sich vor Ort persönlich ein Bild vom Schullandheim Barkhausen zu machen. Eine gemeinsame Begehung machte die Besonderheit dieses erlebnispädagogischen Schullandheims deutlich.

Frank Rotert vom Landkreis Osnabrück sowie Bürgermeister Timo Natemeyer, die als Sachpreisrichter vertreten waren, bekräftigten, dass der Landkreis sowie die Gemeinde Bad Essen die Weiterentwicklungspläne des Schullandheims sehr positiv sehen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Zukunftsprojekt gern unterstützen.

Ab sofort arbeiten die Architekten an ihren Entwürfen. Im April wird das Preisgericht wieder zusammenkommen, um dann den Sieger zu ermitteln.


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