Fällt die Vorentscheidung Lintorf vor Krimi-Neuauflage gegen Giesen

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Gewaltig strecken auch gegen Giesen: Jens Bösmann (li) und Stefan Hahler. Foto: Stefan GelhotGewaltig strecken auch gegen Giesen: Jens Bösmann (li) und Stefan Hahler. Foto: Stefan Gelhot

Lintorf. VfL Lintorf gegen TSV Giesen, beide 10 Siege aus 12 Spielen, Lintorf zwei Punkte mehr und Heimspiel: Der Hit der Volleyball-Regionalliga der Herren steigt am Sonntag um 16 Uhr im Volleydome, den die VfL-Damen am Samstag ab 19 Uhr gegen USC Braunschweig vorheizen.

Lintorfs Coach Cord Ernsting hofft, im Spitzenspiel auf die gesamte Belegschaft zurückgreifen zu können. Es sieht gut aus. Neben Stephan Maßmann und Felix Prummer könnte auch Pavel Wajnert noch kurz vor Toreschluss nach seiner Rippenprellung in den VfL-Kader stoßen.

Prominenten Besuch gab es am Mittwoch beim Training. Lintorfs Urgestein Anatoli Tissen ließ es sich nicht nehmen, seinen Volleyballfreunden noch ein paar Infos zum Gegner aus Giesen bei Hildesheim zu geben und machte als Trainingsgast mit. Überrascht war der Bohmter von der Einstellung und dem Niveau seiner alten Kollegen: „Die Jungs sind echt heiß auf das Topspiel gegen die Grizzleys. Und was das Niveau angeht… Das fühlt sich schon echt an wie 4. Bundesliga!“

Ohne größere Patzer

Auch Trainer Ernsting betonte noch einmal, dass die Leistung gegen Göttingen zum Start ins neue Jahr stimmte: „Das war sicherlich nicht unser bestes Spiel, aber ich war erfreut, wie souverän wir das Ding nach Hause geschaukelt haben, ohne Hänger, ohne größere Patzer!“

Ob es gegen Giesen wieder so wird wie beim Krimi im Hinspiel? Gegen ein 3:2 wie damals haben die Lintorfer logisch nichts einzuwenden, als Stephan Maßmann Nerven wie Drahtseile hatte.

Neben sich attraktivem Volleyball dürfen sich die Zuschauer auch wieder auf selbstgerechten Kuchen, Kaffee und mehr freuen.

Auf dem zweiten Platz

Am Vorabend wollen die VfL-Damen den Volleydome ab 19 Uhr im ersten Heimspiel in 2018 gegen Aufsteiger USC Braunschweig einheizen und wie im Hinspiel beim 3:0 (27:25, 25:6, 25:22) gewinnen. Mit 13 Punkten aus elf Spielen belegt das Team um die Ex-Lintorferin Lisa Hörsemann Platz sieben in der Tabelle, während der VfL mit 27 Punkten auf dem zweiten Platz steht. Also sind ein deutlicher Sieg und damit drei Punkte angesagt, um den Relegationsplatz zu festigen, ohne das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Vor allem gegen vermeintlich schwache Gegner müssen wir unsere komplette Leistung abrufen,“ mahnt Trainer Stefan Engelke seine Spielerinnen.

Nach verletzungsbedingter Pause kehrt Mittelblockerin Janina Depker zurück, wodurch der Coach einen kompletten Kader und damit Variationsmöglichkeiten hat.


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