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1000 Euro für Projekt Bürgerstiftung Bad Essen unterstützt Sprachcamp

Von PM. | 15.04.2015, 10:30 Uhr

Die Bürgerstiftung Bad Essen fördert in der Regel Projekte in der hiesigen Gemeinde. „In diesem Fall machen wir aber gern eine Ausnahme, da das Thema über die Gemeindegrenze hinaus von Bedeutung ist“, sagte Vorstandsmitglied Günter Harmeyer.

Bad Essens ehemaliger Bürgermeister war mit Maike Bosold und Carsten Lüke in die Familienferienstätte Haus Sonnenwinkel auf dem Essenerberg gekommen, um sich über den aktuellen Stand des „Ferien-Familien-Sprachcamp“ zu informieren. Die Bürgerstiftung unterstützt das Projekt des Kinderhauses Wittlager Land mit 1000 Euro.

Cleo Sosnowski und Sarah Peters, die beim Kinderhaus Wittlager Land für den Bereich Inklusion zuständig sind, bedankten sich für die großzügige Spende. Erste Gesprächsrunden mit Vertretern der kooperierenden Grundschulen aus Bad Essen, Lintorf und Bohmte (Erich-Kästner-Schule) haben laut Sosnowski und Peters gezeigt, dass Interesse an solch einem Sprachcamp besteht. Die Inhalte beziehen sich auch auf den Schulalltag der Kinder. „Was gehört wohin in die Schultasche? Wie sieht der Alltag nach Schulschluss aus? Was sollte auf dem Schreibtisch stehen? Dies und mehr wollen wir mit den Eltern erarbeiten“, sagte Cleo Sosnowski.

Das Ferien-Sprachcamp für Familien ist in den Herbstferien vom 16. bis 23. Oktober im Haus Sonnenwinkel vorgesehen. Es verknüpft die Elemente Sprache und Bewegung und greift sie auf. Die Kinder sollten zwischen fünf und zehn Jahre alt sein und die Grundschule besuchen. Etwa 20 Kinder und jeweils mindestens ein Elternteil sollen einen Platz bekommen können. Wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme sei die Feststellung eines Sprachförderbedarfs bei den Kindern. Zurzeit wird ein Elternbrief in verschiedene Sprachen übersetzt. Hauptförderer des Projekts ist die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.

Der Bereich Bildung und Erziehung beschäftigt die Mitglieder der Bürgerstiftung immer wieder. „In den vergangenen Jahren hat sich der Schwerpunkt in diesem Zusammenhang auf die Integration verlagert“, sagte Harmeyer: „Wir waren uns daher schnell einig, dass wir diese Initiative unterstützen wollen.“

Die weiteren Ziele sind vor allem die Förderung der Kunst und Kultur, der Jugendhilfe und des Heimatgedankens.