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Standortwechsel beim DRK Rekord beim Blutspende-Termin im Sozialzentrum Wittlage

Von Eckhard Grönemeyer | 20.08.2019, 17:48 Uhr

Ein überragender Erfolg, der erste Blutspende-Termin im DRK-Sozialzentrum mitten in der Ortschaft Der DRK-Ortsverein Bad Essen hatte Befürchtungen, dass der Standortwechsel und das gute Wetter sich negativ auf die Beteiligung auswirken würden. Stattdessen gab es eine Rekordbeteiligung mit 185 Spendern, davon 27 Erstspendern.

Die lockere Atmosphäre in den Räumlichkeiten und im Außenbereich des DRK-Sozialzentrums sorgte bei den Spendern für eine „Wohlfühl-Stimmung“. Ein toller Erfolg für den DRK-Ortsverein Bad Essen, wie Vorsitzender Dr. Josef Hoffschröer in der abschließenden Auswertung feststellte.

Der DRK-Ortsverein hatte kräftig die Werbetrommel gerührt für den Sonder-Blutspende-Termin im Sozialzentrum. Die nächsten regulären Blutspende-Termine finden jeweils an den gewohnten Standorten statt. Der DRK-Blutspendedienst steht alljährlich in den Sommermonaten vor der großen Herausforderung, dass der Bedarf an Frischblutspenden sind vollständig gedeckt werden kann, weil die eingelagerten Bestände an Blutkonserven mengenmäßig drastisch absenken. Bei größeren Unglücksfällen und Katastrophen kann sich spontan ein großer Bedarf an Blutkonserven ergeben, der absolut nicht absehbar sein kann. Deshalb war es dem DRK-Ortsverein Bad Essen ein besonders Anliegen, die Zahl der erreichten Blutspenden möglichst im oberen Level zu erreichen.

Deshalb wurde ein leckeres Grillbüffet mit vielen Salaten und heißen und gekühlten, alkoholfreien Getränken angeboten und als krönenden Abschluss gab es ein Frisch-Eis vom Eiswagen, der eigens aus Bramsche angereist war. Der DRK-Sozialdienst kümmerte sich um das Wohl der Spender mit großem Engagement und die meisten Teilnehmer waren von diesem schmackhaften Leistungsangebot überrascht.

Um die Wartezeiten zu verringern, wurde der ärztliche Check-up von zwei Ärzten durchgeführt. Trotzdem gab es ab 17 Uhr als die Berufstätigen auch zum Spendentermin erschienen eine längere Warteschlange. Aber alle Blutspender trugen es mit Geduld und Fassung, nur einige wenige, die die Wartezeit nicht einkalkuliert hatten, wollten dann doch lieber den nächsten Blutspende-Termin in Rabber aufsuchen.

Ein gegenläufiger Trend

Es gab viele Wiederholungsspender, einige davon, die fast an der maximal zulässigen Altersgrenze von 73 Jahren lagen, aber auch viele jüngere Spender unter 45 Jahren. Gerade bei den unter 45-Jährigen gibt es nach der Statistik des DRK-Blutspendedienstes eine eher geringe Beteiligungsbereitschaft. Beim Spende-Termin im Sozialzentrum in Wittlage sah man viele jüngere Spender und auch die Zahl der Erstspender war absolut überwältigend, also also ein gegenläufiger Trend. DRK-Ortsvereinsvorsitzender Josef Hoffschröer war sichtlich mit diesem großen Erfolg zufrieden.

Sein Dank galt den Blutspendern, die mit ihrer Spende bis zu drei Leben retten können, aber auch den vielen ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf mit großem Arbeitseinsatz sorgten.