Ein Artikel der Redaktion

Weitere Aktionen geplant IG Fracking-freies Artland ist besorgt

Von PM. | 06.07.2014, 16:03 Uhr

Mit Berichten und Bewertung vergangener Veranstaltungen, Aktionen und schriftlicher Aktivitäten, Fragen der überregionalen Vernetzung, Bergamtsangelegenheiten sowie der Planung künftiger Veranstaltungen befassten sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft Fracking-freies Artland in ihrer Jahreshauptversammlung.

Besorgt war man über die teilweise irreführenden Informationen durch Politiker und Medien, die den Eindruck erweckten, Fracking sei vom Tisch, aber tatsächlich nur dem Zweck der Beruhigung dienten, um weitere Vorbereitungen treffen zu können. So lese sich die Anweisung des Wirtschaftsministers an das Bergamt, kein Fracking im Schiefergas zu genehmigen nur auf den ersten Blick erfreulich; denn tatsächlich könnten Explorationsbohrungen im Schiefergas wie bisher genehmigt werden, solange sie nur der Vorbereitung dienten und nicht explizit Fracking beinhalteten, ohne das eine Schiefergasförderung aber gar nicht möglich sei. Der Fahrplan sei deutlich geworden in einer Rede Staatssekretärin im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Behrens, auf der Jahrestagung der WEG : „Der Niedersächsische Weg ist klar: Wir sagen ‚ja’ zur Erdgas- und Erdölförderung, wir sagen aber auch ‚nein’ zu umwelttoxischen Substanzen unter Tage und Fördermethoden, die derzeit keine Akzeptanz in der Bevölkerung haben.“

An dieser Akzeptanz, so heißt es in der Pressemitteilung der Interessengemeinschaft Fracking-freies Artlan d, werde durch Lobbyarbeit lokal, überregional und international gearbeitet um so Schritt für Schritt das Fracking voranzutreiben. Die Interessengemeinschaft Fracking-freies Artland werde sich dem weiterhin entgegenstellen; weitere Veranstaltungen seien geplant.