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Natürliche Harmonie Wuchernde Rose im Magnolienbaum lässt Badberger staunen

Von Björn Thienenkamp | 06.06.2018, 12:28 Uhr

Die anmutige Verknüpfung einer Kletterrose mit einem Baum ist im Badberger Ortsteil Groß Mimmelage zu bestaunen: Eine Paul’s-Himalayan Musk-Rose und eine Magnolie wachsen dort im Garten der Familie Kramer in einer natürlichen Harmonie – und sind ein Hingucker.

Dort, wo die Veilchenstraße auf die Gartensiedlung trifft, steht das Haus von Hannelore und Siegfried Kramer. Der üppig grüne Baum mit den Blüten in zartem Lilarosa steht an der Ecke der Grundstücks, das die Eheleute 1969/1970 bebaut haben, nachdem sie 1962 geheiratet hatten. Irgendwann nach dem Bezug des Hauses wurde dann die Magnolie gepflanzt. „Aber der kleine Baum wollte nicht größer werden“, erinnert sich Hannelore Kramer. „Jetzt müssen wir ihn stutzen, der hängt ja schon über die Straße“, resümiert die 77-Jährige das Ergebnis des dann noch erfolgten jahrzehntelangen Wachstums.

Ein Garten voller Rosen

Paul’s Himalayan Musk, die Rose, die in der Fachwelt mit enormer Wuchskraft bekannt ist, mit starkem Moschusduft, auch unter ungünstigen Bedingungen wachsend, sei erst viel später dazugekommen. „Ich habe nicht gedacht, dass die mal so groß wird“, freut sich Hannelore Kramer. „Die macht sich jetzt ein bisschen zu breit“, kommen da gar kritische Töne von der Naturfreundin, denn: „Wir haben ja den ganzen Garten voller Rosen.“

Nicht viel Pflege erforderlich

Ob da viel Pflege notwendig ist? „Man gießt, wenn es zu trocken ist“, lautet die Antwort. Im Herbst sollen viele kleine, orangene Hagebutten die größte Ramblerrose ihrer Art schmücken, sagt jedenfalls die Fachwelt. Aber selbst, wenn diese Freude der Natur nicht mehr so hübsch anzuschauen ist, gibt es da ja noch eine ganz andere Sehenswürdigkeit in Sichtweite: Die gelbe Telefonzelle, in der sich statt eines Telefons Bücherregale befinden – zum kostenlosen Geben und Nehmen gebrauchter Literatur.