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Gemeinsam spielen und lernen Kinderzentrum Quakenbrück eröffnet neue Regelgruppe

Von Ulrike Havermeyer, Ulrike Havermeyer | 29.06.2016, 18:30 Uhr

Wie geht es voran mit dem Umbau im Kinderzentrum der Heilpädagogischen Hilfe? Das wollten Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe, Bürgermeister Paul Gärtner und Fachbereichsleiter Heinz Korte wissen und statteten der Einrichtung einen Besuch ab.

Trittleitern, Schubkarren, Kabeltrommeln: Im Kinderzentrum der Heilpädagogischen Hilfe in Quakenbrück wird kräftig geschuftet: Bis Mitte Juli sollen die Räume für die neue Regelgruppe und für die Kinderkrippe fertig sein. Denn nach den Sommerferien öffnet die Einrichtung der Heilpädagogischen Hilfe (HpH) Bersenbrück ihre Türen auch für Mädchen und Jungen ohne Förderbedarf. Noch sind in beiden Gruppen ein paar Plätze frei. „Jeder, der sich bei uns umschauen möchte und sich für unser neues Regelangebot interessiert, ist herzlich willkommen“, lädt Kindertagesstätten-Leiterin Marlies Grote-Waller Eltern und Kinder auf einen Besuch ins Kinderzentrum am Wiesengrund ein.

Lichte Atmosphäre

Beim Gang durch den neu gestalteten Trakt zur Linken des Haupteingangs, in dem sich demnächst 25 kleine Quakenbrücker ganz wie zuhause fühlen dürfen, ahnt man bereits, was für eine lichte Atmosphäre die Räume bald durchströmen wird : In dem lauschig verwinkelten Spielzimmer sorgen drei Fenster für jede Menge Tageslicht. Auch der Waschraum und die Garderobe nehmen langsam aber sicher Gestalt an. „Als Farben in diesem Bereich  haben wir uns für Gelb-, Orange- und Rottöne entschieden“, erläutert Grote-Waller, „die wirken so richtig schön feurig und dynamisch.“ Dass sich das Kinderzentrum, das als reine Fördereinrichtung vor zehn Jahren seine pädagogische Arbeit aufgenommen hat, nun auch für die Betreuung von Kindern ohne Förderbedarf öffnet, hält Bürgermeister Paul Gärtner für eine gute Idee: „Diese Entwicklung stärkt die Attraktivität unserer Stadt für junge Familien“, freut er sich.

Noch Plätze frei

Wer sich vom Eingang des Gebäude rechtsum wendet, gelangt durch eine Glastür in einen abgeschlossenen Bereich, der ab Anfang August den Krippenkindern im Alter von ein bis drei Jahren  vorbehalten ist. Noch ragen zwar auch hier die Kabelstränge aus den Wänden – aber Handwerker, Mitarbeiterinnen, HpH-Geschäftsführer Guido Uhl und natürlich auch die Mädchen und Jungen, die derzeit bereits eine der Fördergruppen besuchen und das Geschehen in ihrem Kindergarten kritisch verfolgen, sind zuversichtlich, dass ab dem 8. August nicht nur der Alltag, sondern auch viele neue Spielkameraden ins Kinderzentrum einziehen werden. „Der Förderbereich bleibt weiterhin bestehen“, erklärt Marlies Grote-Waller, „die neue Regelgruppe startet mit 25 Kindern, in der Krippe für Kinder ohne Förderbedarf gibt es 15 Plätze. Noch sind in beiden Gruppen Plätze vakant.“ Je nach Nachfrage könnten auch integrative Gruppen eingerichtet werden.

„Voll im Sinne der Inklusion“

„Dieses Konzept ist voll im Sinne der Inklusion“, lobte Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe den Weg, den die Heilpädagogische Hilfe in Quakenbrück nun eingeschlagen hat. „Die Begegnung von Kindern mit und ohne Förderbedarf stellt auf jeden Fall eine Bereicherung für uns dar“, unterstrich auch Guido Uhl, „hier lernt jeder von jedem – und die Kinder wachsen daran.“