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Gelungenes Schulfest Im Artland-Gymnasium ging es „rund um die Welt“

Von Bernard Middendorf, Albert Schmidt | 28.08.2016, 23:08 Uhr

80 Tage benötigte Phileas Fogg in dem berühmten Roman von Jules Vernes für seine abenteuerliche Reise um die Erde. Die Besucher des Schulfestes des Artland-Gymnasiums Quakenbrück (AGQ) schafften das in gut zwei Stunden.

Zu einer Reise „Rund um die Welt“ hatten die Jahrgangs-Teams AGQ-Mitschüler, Eltern und Freunde eingeladen. Und so herrschte am Freitagnachmittag auf dem weitläufigen Areal des Gymnasiums ein buntes Treiben – mit Spielen, Spezialitäten und Getränken aus verschiedenen Ländern rund um den Globus. Das Schulfest 2016 wurde ein voller Erfolg.

Fantasie, Geschicklichkeit und Kreativität waren gefragt. Da wurden zum Beispiel neugierige Besucher von Selin und Tayson freundlich aufgefordert, den eigenen Namen auf Chinesisch auszusprechen oder mit Stäbchen zu essen. Waffeln auf eindeutig dänische Art waren im Angebot, ein elfjähriger Marktschreier brachte die Menschen zum Lachen und animierte zum Kaufen.

„In Äthiopien ist Injera ein Leibgericht, die Hauptstadt ist Addis Abeba, und zu Weihnachten wird dort traditionell Hockey gespielt“, wurden die Festbesucher aufgeklärt. „We love Russia“ – ein völkerverbindendes Bekenntnis von Schülern, die zum „Flug über Russland“ einluden. Gleich daneben fertigten junge Mädchen Tattoos mit den deutschen Nationalfarben an.

Aus Island wurden leckere Häppchen präsentiert – und eine uralte Landkarte aus dem Erdkunde-Unterricht; da bekamen ehemalige AGQ-Schüler feuchte Augen. „Wir machen jetzt erst mal die Runde“, beschlossen Bio-Lehrer Rolf Wellinghorst und Stephan Keppler. Sie kamen nicht weit: Der neue Schulleiter wurde schon am Colakisten-Parcours wieder aufgehalten. Drei Pharaonen ließen sich derweil an ihrem Stand „Ägypten“ ein ums andere Mal geduldig ablichten.

Die Klassenkassen-Verwalter dürften sich gefreut haben. Zufrieden mit dem Besuch wie mit den Einnahmen waren auch Hendrik Prasuhn, Pamela Maurer und Magnus Theisling. Ist man bei solch tropischen Temperaturen nicht irgendwann mal kaputt? „Klar“, meinte ein Schüler, „aber es ist ja für den Abi-Ball.“

Nicht abreißen wollte die Schlange vor der Cocktail-Bar des Ehemaligenvereins, wo der Vorstand mit fast 200 Litern Fruchtsaft – eisgekühlt und kostenlos – für Erfrischung sorgte.