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Feierliche Einweihung Neues Kletterhäuschen für Quakenbrücker Kita St. Sylvester

Von Ulrike Havermeyer, Ulrike Havermeyer | 30.06.2016, 20:12 Uhr

Da mag man als junger Quakenbrücker ja gar nicht in die Sommerferien gehen: Auf dem Außengelände der St.-Sylvester-Kindertagesstätte wurde ein neues Holzhäuschen eingeweiht. Der Spielwert des Klettergerätes: ganz eindeutig extrem hoch!

Zur offiziellen Freigabe des Spielhäuschens hatten zur Verwunderung einiger Mädchen und Jungen auch ein paar Erwachsene das Kindergartengelände geentert. „Was wollt ihr denn hier?“, fragte sich angesichts der „Großen“ der eine oder andere Knirps.

Da konnte Kita-Leiterin Karin König ihren Schützlingen mit der passenden Erklärung schnell weiterhelfen. Sie hatte eine kurze Dankesrede für ihre Gäste vorbereitet, denn Pastor Wolfgang Thon-Breuker und Horst Irmker vom Förderkreis, Gerd Meinecke vom Kirchenvorstand, Stephanie Rauschenberger, Cammie Finger und Marion Schenk als Elternvertreter sowie Jochen Friedrich und Wilhelm Wacker als private Spender waren zwar auch, aber eben nicht nur zum Gucken gekommen. „Herzlichen Dank, dass sie alle mitgeholfen, uns unterstützt und uns so dieses tolle, riesengroße Spielehaus ermöglicht haben“, freute sich Karin König.

Immerhin hat das imposante Spielgerät stolze 5000 Euro gekostet – und um so eine Summe zusammenzubekommen, braucht man eben viele Helfer, Unterstützer und Förderer, die es gut mit einem meinen. Über solche Freunde verfügt die St.-Sylvester-Kindertagesstätte offensichtlich reichlich.

Ein besonderer Dank der Kindergartenleiterin galt den Mitarbeiterinnen, allen voran Katja Broßwitz-Schmidt, die sich die Pläne für die Konstruktion selbst ausgedacht hatte. „Das Kletterhaus hat genau die richtige Höhe“, unterstrich Karin König, „denn unsere Kinder genießen es immer sehr, auch mal größer als die Erwachsenen zu sein.“

Wer die hölzerne Plattform des Häuschens erklimmen will, muss sich zunächst über eine von Seilen gesäumte Rampe nach oben ziehen – oder einfach auf allen vieren hinaufkrabbeln. Oben angekommen, genießt man entweder die Aussicht, oder man verwandelt sich – was mindestens genauso viel Spaß macht, in einen Bauarbeiter. Mittels eines Flaschenzugs können die Kinder Sand von unten nach oben befördern, der dann wiederum über eine Rutsche nach unten flutscht. Ganz nebenbei treibt er dabei ein Schaufelrad an.

Bevor sich die „Großen“ zum Schwatzen zurückzogen, hatten die „Kleinen“ gerade noch genug Zeit für ein kurzes Dankes-Ständchen. Aber dann stürmte die Rasselbande endgültig ihr neues Kletterhäuschen.